Ob bei Krankheit, psychischen Belastungen oder in herausfordernden Lebenssituationen: Selbsthilfegruppen bieten vielen Menschen Halt, Austausch und neue Perspektiven. Damit dieses Angebot in Stadt und Landkreis Rosenheim weiterhin verlässlich bestehen kann, erhält die Selbsthilfekontaktstelle Rosenheim (SekoRo) der Diakonie Rosenheim eine Förderung in Höhe von 5.000 Euro von der VR Bank Rosenheim-Chiemsee Stiftung.
„Selbsthilfe lebt vom Engagement der Menschen vor Ort. Mit unserer Arbeit schaffen wir Räume für Austausch, gegenseitige Unterstützung und neue Perspektiven. Die Förderung hilft uns, dieses Angebot weiterhin verlässlich aufrechtzuerhalten und weiterzuentwickeln“, sagt Nadine Hausburg, Bereichsleitung SekoRo bei der Diakonie Rosenheim.

Starke Struktur im Hintergrund der Selbsthilfe
Was für viele Teilnehmende wie ein unkompliziertes Treffen unter Gleichgesinnten wirkt, braucht im Hintergrund verlässliche Strukturen. Genau hier setzt die Arbeit von SekoRo an: Sie sorgt dafür, dass Selbsthilfegruppen entstehen, bestehen bleiben und gut vernetzt sind.
Die Förderung trägt dazu bei, diese Strukturen langfristig zu sichern, das ehrenamtliche Engagement zu stärken und Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen niedrigschwellig zu unterstützen.
Was ist die Selbsthilfekontaktstelle SekoRo?
Die Selbsthilfekontaktstelle Rosenheim (SekoRo) ist eine zentrale Anlaufstelle für alle Fragen rund um das Thema Selbsthilfe. Sie informiert und berät kostenfrei, vermittelt Interessierte an bestehende Selbsthilfegruppen oder geeignete Beratungsstellen und unterstützt bei der Gründung neuer Gruppen.
Aktuell begleitet SekoRo über 100 Selbsthilfegruppen in Stadt und Landkreis Rosenheim. Darüber hinaus organisiert die Kontaktstelle Fortbildungs- und Informationsveranstaltungen sowie Gesamttreffen und fördert so den Austausch und die Vernetzung untereinander.
Text: Susanne Neumann
Bild: Albert Moor/VR-Bank