Geschichte des Diakonischen Werks des Evangelisch-Lutherischen Dekanatsbezirks Rosenheim e. V.

Stand: 25.08.2021

1945

Von Großkarolinenfeld aus versorgt der dortige evangelische Pfarrer Ottmar Dimmling die Heimatvertriebenen in den umliegenden Lagern mit Bekleidung und Lebensmitteln. In Grafing entsteht für einige Jahre ein kleiner evangelischer Kindergarten.


Pfarrer Dimmling

1955

Die erste hauptamtliche Planstelle für die Innere Mission beim Dekanat Rosenheim wird geschaffen. Schwester Hanna Müller kümmert sich um allgemeine offene Sozialarbeit, Jugend-, Familien- und Altenhilfe und Erholungsfürsorge.


Schwester Hannah Müller

1959

Elisabeth Homberger übernimmt die hauptamtliche Planstelle von Schwester Hanna Müller.

1962

In Rosenheim wird eine Halbtagsverwaltungsstelle eingerichtet, speziell für Erholungsfürsorge.

1969

Neue Angebote

Für den nördlichen Teil des Dekanatsbezirks wird eine Außenstelle für die allgemeine offene Sozialarbeit in Grafing eröffnet (1 Sozialarbeiter, 1 Halbtagsverwaltungskraft).


Außenstelle Grafing

Interna

Personalstand am 31.12.1969: 4 Mitarbeitende

Jahresumsatz: DM 133.276

Bilanzsumme: DM 281.268

1970

Interna

Die Innere Mission des Dekanats Rosenheim wird umbenannt in Diakonisches Werk des Evangelisch-Lutherischen Dekanatsbezirks Rosenheim als Mitglied des Landesverbandes Diakonisches Werk Bayern. Die Trägerschaft bleibt beim Dekanat.

Personalstand am 31.12.1970: 4 Mitarbeitende

Jahresumsatz: DM 246.182

Bilanzsumme: DM 269.522

1971

Neue Angebote

Das Diakonische Werk Rosenheim übernimmt für die evangelische Seite die Trägerschaft der seit 1952 bestehenden Evangelisch-Katholischen Bahnhofsmission Rosenheim.


Bahnhofsmission

Interna

Personalstand am 31.12.1971: 4 Mitarbeitende

Jahresumsatz: DM 206.681

Bilanzsumme: DM 265.111

1972

Neue Angebote

Erste Aus- und Fortbildungskurse für ehrenamtlich Mitarbeitende im Bereich der Haus- und Altenhilfe finden statt (Rosenheim).

Interna

Personalstand am 31.12.1972: 4 Mitarbeitende

Jahresumsatz: DM 217.712

Bilanzsumme: DM 301.164

1973

Neue Angebote

Regelmäßige Fortbildungskurse für Altenclubleiterinnen werden angeboten (Rosenheim).


Fortbildung Altenclubleiterinnen

Eine Wohngemeinschaft für acht Haftentlassene wird in gemieteten Räumen in der Brückenstraße 31 (Rosenheim) eingerichtet.


Obdachlosenarbeit Rosenheim Beratungsstelle  

Das Haus wird auch heute noch genutzt: Wohnungsnotfallhilfe – Unterkunftsbetreuung – Diakonie Rosenheim (dwro.de)

Interna

Das Diakonische Werk Rosenheim löst sich aus der Trägerschaft des Dekanats und wird in einen rechtsfähigen Verein umgewandelt. Am 10.11. findet die konstituierende Sitzung des Vereins Diakonisches Werk des Evangelisch-Lutherischen Dekanatsbezirks Rosenheim statt. Den ersten Vorsitz übernimmt Oberstleutnant a. D. Günther Collatz aus Bad Aibling. Zu seinem Stellvertreter wird Pfarrer Josef Grill aus Großkarolinenfeld gewählt. Beide Vorstände sind jeweils einzelvertretungsberechtigt, d. h., sie können für den Verein rechtskräftige Geschäfte abschließen und rechtskräftige Handlungen vornehmen.

Zudem wird ein Verwaltungsrat implementiert, dessen fünf bis sieben Mitglieder von den Mitgliedern des Vereins gewählt werden. Der Verwaltungsrat wählt die ehrenamtlichen Vorstände.

Mitglieder des Vereins sind natürliche Personen (meist Bürger/-innen aus verschiedenen Branchen, die ehrenamtlich in den evangelischen Kirchengemeinden tätig sind) und die meisten Kirchengemeinden des Dekanats als juristische Personen.

Die Beratungsstellen Rosenheim und Grafing werden in der Dr.-Geiger-Straße 2 (Rosenheim) zur Bezirksstelle des Diakonischen Werkes Rosenheim zusammengelegt.

Personalstand am 31.12.1973: 4 Mitarbeitende

Jahresumsatz: DM 365.971

Bilanzsumme: DM 359.958

1974

Neue Angebote

Eine Kinderkleider-Tauschzentrale (Rosenheim) wird gegründet.


Kinderkleidertauschzentrale

Interna

Am 02.01. wird das Diakonische Werk des Evangelisch-Lutherischen Dekanatsbezirks Rosenheim im Vereinsregister des Amtsgerichts Rosenheim eingetragen und ist somit ein rechtskräftiger e. V. (eingetragener Verein).

Die Ambulante Nichtsesshaften- und Straffälligenhilfe wird nach Abstimmung mit den anderen Wohlfahrtsverbänden Rosenheims beim Diakonischen Werk Rosenheim zentralisiert. https://dwro.de/standorte/einrichtung/rosenheimer-zentralstelle-fuer-straffaelligenhilfe-rzs/


Nichtsesshaftenhilfe Rosenheim

Personalstand am 31.12.1974: 5 Mitarbeitende

Jahresumsatz: DM 342.258

Bilanzsumme: DM 393.994

1975

Die Wohngemeinschaft für Haftentlassene bezieht neue Räume in dem von der Kirchengemeinde Rosenheim angemieteten Landlstift in der Rathausstraße 25 (Rosenheim). Mit einher gehen die Erweiterung auf 18 bis 20 Plätze und die offizielle Anerkennung durch den Bezirk Oberbayern.

Neue Angebote

Eine Familienpflegestation wird eingerichtet, die bis 1980 ihre Dienste anbietet (Rosenheim). Familienpflegerinnen unterstützen Familien, in denen der Kinder versorgende Elternteil ausfällt, z. B. wegen Krankheit.

Interna

Die Mitgliederversammlung beschließt am 07.06. eine Neufassung der Satzung von 1973.

Personalstand am 31.12.1975: 10 Mitarbeitende

Jahresumsatz: DM 411.412

Bilanzsumme: DM 503.038

1976

Die Beratungsstelle in Grafing wird als Außenstelle der Beratungsstelle Rosenheim wiederbesetzt, mit einer in Teilzeit tätigen Mitarbeiterin.

Neue Angebote

In Miesbach wird eine Kinderkleider-Tauschzentrale eingerichtet.

Interna

Am 25.08. wird Dr. Phil. Hans Lehmann, Physiker aus Beyharting, zum neuen ersten Vorsitzenden gewählt.

Erstmals ist ein Wehrdienstverweigerer tätig.

Wegen Eigenbedarfs der Kirchengemeinde für das Landlstift beschließt die Mitgliederversammlung auf Empfehlung des Landeskirchenrates einen Neubau für die Wohngemeinschaft auf dem Gelände Innstraße 72 (Rosenheim).

Personalstand am 31.12.1976: 21 Mitarbeitende

Jahresumsatz: DM 672.271

Bilanzsumme: DM 563.078

1977

Neue Angebote

Essen auf Rädern wird in Grafing eingerichtet und bietet einen Mahlzeitendienst für den Landkreis Ebersberg.


Essen auf Rädern

In Erding wird eine Außenstelle für offene Sozialarbeit installiert.


Außenstelle Erding

In der stadteigenen Siedlung Ruedorfferau (Rosenheim) wird ein Angebot der Obdachlosenarbeit entwickelt.


Stadtteilarbeit Ruedorfferau

Interna

Erstmalig erfolgt die Einstellung von Mitarbeitenden im Rahmen von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen (ABM).

Personalstand am 31.12.1977: 27 Mitarbeitende

Jahresumsatz: DM 753.065

Bilanzsumme: DM 1.220.422

1978

Neue Angebote

Für die Landkreise Erding und Rosenheim wird ein Mahlzeitendienst – Essen auf Rädern – eingerichtet.

In der Ruedorfferau (Rosenheim) erfolgt die Inbetriebnahme einer Spiel- und Lernstube.

Im Kaiserbad (Rosenheim) wird eine Wohnung für die Obdachlosenarbeit angemietet.

Interna

Da das Diakonische Werk Rosenheim wächst und die beiden ehrenamtlichen Vorstände die dadurch anfallenden Arbeiten alleine nicht mehr bewältigen können, wird ein Geschäftsführer durch den Verwaltungsrat berufen. Es ist Hans-Hagen Theimer, der vorher schon als Sozialarbeiter im Diakonischen Werk Rosenheim tätig war. Er ist berechtigt, wie auch der erste und der zweite Vorsitzende, den Verein alleine rechtskräftig zu vertreten.

Der Verwaltungsrat beruft den Geschäftsführer und wählt die ehrenamtlichen Vorstände.

Im Rahmen von ABM-Stellen werden Angebote für Jugend- und Suchtkrankenberatung in Rosenheim entwickelt.

Personalstand am 31.12.1978: 33 Mitarbeitende

Jahresumsatz: DM 1.292.702

Bilanzsumme: DM 1.456.805

1979

Neue Angebote

Eröffnung einer Teestube in Rosenheim, die vor allen Dingen von Jugendlichen besucht wird. 1980 wird die Teestube aus räumlichen Gründen wieder geschlossen.


Teestube

Interna

Ein neuer zweiter Vorstand wird gewählt – Prodekan Friedrich Spiegel-Schmidt aus Bernau.

Personalstand am 31.12.1979: 46 Mitarbeitende

Jahresumsatz: DM 1.596.225

Bilanzsumme: DM 1.246.709

1980

Neue Angebote

Die Jugendberatungsstelle, in der sich Jugendliche und junge Erwachsene zu allgemeinen sozialen Themen und in Bezug auf Arbeitslosigkeit Rat und Unterstützung holen können, und die Suchtkrankenberatungsstelle werden in Rosenheim eingerichtet.

Die Krabbelstube Holzkirchen wird im Rahmen einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme übernommen. Der Betrieb wird Mitte 1982, nach Ablauf der ABM, eingestellt.

Interna

Personalstand am 31.12.1980: 51 Mitarbeitende

Jahresumsatz: DM 1.822.117

Bilanzsumme: DM 1.270.474

1981

Neue Angebote

Die Stadtteilarbeit Endorferau (Rosenheim) wird aufgenommen. Sie unterstützt die im Stadtteil lebenden Menschen bei den Bemühungen, ihre Lebensverhältnisse, Beschäftigungsfähigkeit oder Teilhabe am sozialen Leben zu verbessern. Stadtteilarbeit Endorferau Au – Diakonie Rosenheim (dwro.de)


Stadtteilarbeit Endorferau

Das Kinderheim Felicitas in Rottach-Egern wird übernommen.1982 wird das Kinderheim planmäßig aufgelöst. Die verbleibenden Kinder ziehen in das neu eröffnete Sozialpädagogische Jugendhaus Miesbach um.

 
Kinderheim Felicitas


Jugendhaus Miesbach

Interna

Die Mitgliederversammlung beschließt eine Neufassung der Satzung.

Die Kirchengemeinde Erding und ihre dortigen Angebote (Beratungsstelle und Essen auf Rädern) gehen zum Dekanat Landshut über.

Beginn des Baus des Diakonischen Zentrums Innstraße 72 (Rosenheim). Das Richtfest kann im Oktober gefeiert werden.

Personalstand am 31.12.1981: 61 Mitarbeitende

Jahresumsatz: DM 2.431.880

Bilanzsumme: DM 3.896.920

1982

Die Obdachlosenarbeit im Kaiserbad (Rosenheim) wird nicht weitergeführt, da dieses abgerissen wird.

Das langjährige Angebot der Erholungsmaßnahmen für Kinder, Mütter, alte Menschen und Erwachsene in Rosenheim wird nach jahrelanger Diskussion aufgegeben, da die Finanzierung immer schwieriger wurde und die Zahl der Teilnehmenden stark zurückging.

Interna

Im Sommer kann das neu erbaute Diakonische Zentrum, Innstraße 72 (Rosenheim), bezogen werden. Viele der bisher im Stadtgebiet verteilten Angebote werden unter diesem Dach zusammengefasst – Geschäftsstelle, Allgemeine soziale Beratung, Suchtkrankenberatungsstelle, Beratungsstelle für Haftentlassene und Nichtsesshafte, Mahlzeitendienst Essen auf Rädern, Kinderkleider-Tauschzentrale, Wohngemeinschaft für Haftentlassene https://dwro.de/standorte/einrichtung/wohngemeinschaften-rosenheim/  mit angegliederter Werkstatt und Möbellager, sowie eine Unterkunft für Zivildienstleistende.


Geschäftsstelle Innstraße

Im April wird das Werkstattgebäude durch Brandstiftung so schwer beschädigt, dass es im September abgerissen werden muss. Das in der Werkstatt untergebrachte Möbellager wird vorübergehend eingestellt, die Werkstatt wird im Keller der Wohngemeinschaft für Haftentlassene und Nichtsesshafte untergebracht.

Personalstand am 31.12.1982: 61 Mitarbeitende

Jahresumsatz: DM 2.560.244

Bilanzsumme: DM 5.145.972

 

1983

Im Rahmen einer ABM wird ein Psychologe angestellt und ein Krisentelefon installiert. Der Psychologe beginnt mit der Ausbildung ehrenamtlich Mitarbeitender und im Herbst 1984 kann die Telefonseelsorge ihren Dienst aufnehmen (Rosenheim).

Neue Angebote

In der Heilpädagogischen Tagesstätte in Fürstätt, die auf Vorschlag des dortigen Schulleiters und der Fördergemeinschaft für lernbehinderte Kinder und Jugendliche e. V. gegründet wird, können 35 Kinder aufgenommen werden, die von elf Mitarbeitenden, die im Rahmen von ABM angestellt sind, betreut werden.

Das Möbellager wird im Speicher des Diakonischen Zentrums, Innstraße 72 (Rosenheim), wiedereröffnet.

Im Rahmen von ABM werden zwölf Jugendliche und drei Anleiter in der Jugendwerkstatt beschäftigt. Es werden Holz-, Metall- und Malerarbeiten, vor allem in Häusern des Diakonischen Werkes Rosenheim, aber auch für sozial Schwache, für die Stadt Rosenheim und verschiedene Pfarrämter durchgeführt. Das Ziel ist, jungen Menschen, die auf dem „normalen Arbeitsmarkt“ keine Chancen haben, eine fundierte Ausbildung zu ermöglichen. Jugendwerkstatt Rosenheim – Arbeiten und Lernen – Diakonie Rosenheim (dwro.de)

Interna

Der Mahlzeitendienst Essen auf Rädern in Erding wird vom Diakonischen Werk Landshut wieder an das Diakonische Werk Rosenheim übergeben und an den Mahlzeitendienst in Grafing angegliedert.

Personalstand am 31.12.1983: 83 Mitarbeitende, davon 24 im Rahmen von ABM

Jahresumsatz: DM 3.054.344

Bilanzsumme: DM 5.679.452

1984

Neue Angebote

In der Kaiserstraße 32 (Rosenheim) wird eine Nichtsesshaftenunterkunft eröffnet und die Beratungsstelle für Nichtsesshafte und Haftentlassene wird dort angegliedert.

In Wasserburg wird eine Außenstelle der Suchtkrankenberatungsstelle Rosenheim eröffnet.

Die Telefonseelsorge nimmt im September mit ehrenamtlich Mitarbeitenden die Arbeit auf (Rosenheim). Telefonseelsorge – Diakonie Rosenheim (dwro.de)

Interna

Der Vorstand wird neu gewählt. Dr. Max Gimple, Landrat aus Rosenheim, und sein Stellvertreter Pfarrer Gerhard Drechsler aus Brannenburg übernehmen das Ruder. Ende des Jahres erfolgt eine Neuwahl des ersten Vorsitzenden – Jürgen Schmeling, Direktor i. R. aus Brannenburg-Degerndorf wird das neue Vorstandsmitglied.


Hans-Hagen Theimer und Jürgen Schmeling

Die Nichtsesshaftenhilfe wird ausgebaut. In der Königseestraße 15 (Rosenheim) werden eine Beratungsstelle, eine Unterkunft für Nichtsesshafte und Haftentlassene (Aufenthalt bis zu drei Monaten) und eine Herberge für Nichtsesshafte (für reine Durchreisende) untergebracht. Wohnungsnotfallhilfe Rosenheim – Herberge und Erstberatungsstelle – Diakonie Rosenheim (dwro.de)

Mit dem Neubau der Werkstatt und der Wohngemeinschaft für Haftentlassene und Nichtsesshafte kann zwei Jahre nach dem Brand auf dem Gelände des Diakonischen Zentrums, Innstraße 72, Rosenheim begonnen werden. Der Werkstattneubau wird bereits am 15. November unter Beteiligung der Öffentlichkeit seiner Bestimmung übergeben.


Werkstattneubau

Personalstand am 31.12.1984: 87 Mitarbeitende; davon 26 im Rahmen von ABM, von denen 18 anschließend in ein festes Beschäftigungsverhältnis übernommen werden.

Jahresumsatz: DM 3.956.268

Bilanzsumme: DM 6.827.904

1985

Neue Angebote

Eine Arbeitsloseninitiative wird in Rosenheim gegründet, mit einem Sozialberater und einer Verwaltungsangestellten, beide beschäftigt im Rahmen von ABM. Die Teestube im Keller der Wohngemeinschaft in der Innstraße dient als Treffpunkt.

In Abersdorf, im Landkreis Ebersberg, wird eine zweite Wohngruppe des Sozialpädagogischen Jugendhauses Miesbach eröffnet.


Jugendhaus Abersdorf

Einweihung des „Griechenzentrums“, einem Treffpunkt für griechisch-stämmige Menschen in Stadt und Landkreis Rosenheim, das im alten Bahnhof von Kolbermoor eingerichtet wird. Hier werden soziale Beratung, Hilfestellung im Umgang mit deutschen Behörden und Möglichkeiten zu geselligem Beisammensein angeboten.

Interna

Die / der 100. ABM-Mitarbeitende beginnt ihren/seinen Dienst. Die Bilanz insgesamt ist positiv, da die Hälfte aller im Rahmen von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen Beschäftigten vom Diakonischen Werk übernommen wird, ein Viertel eine anderweitige Anstellung gefunden hat und nur ein Viertel wieder arbeitslos wird.

Personalstand am 31.12.1985: 99 Mitarbeitende

Jahresumsatz: DM 3.855.500

Bilanzsumme: DM 7.101.131

1986

Neue Angebote

In Kolbermoor wird eine dreigruppige heilpädagogische Tagesstätte für insgesamt 27 Kinder mit zehn Mitarbeitenden eröffnet.


Heilpädagogische Tagesstätte Kolbermoor

Die Arbeitsloseninitiative wird mit einer Mitarbeiterin auf den Landkreis Ebersberg (Schließung 1989) erweitert, nachdem schon eine Außenstelle in Kirchseeon besteht.

Ein Mittagstisch für Schulkinder wird in Miesbach gemeinsam mit der evangelischen Kirchengemeinde ins Leben gerufen.

In Rosenheim wird die Ausbildungsbegleitende Hilfe (AbH), mit vorerst 78 Plätzen, als Unterstützung für Auszubildende eingerichtet.

Jugendwerkstatt Rosenheim ausbildungsbegleitende Hilfen – abH – Diakonie Rosenheim (dwro.de)


Ausbildungsbegleitende Hilfen

Interna

Es erfolgt der Umzug der Allgemeinen Sozialen Beratung, des Mahlzeitendienstes Essen auf Rädern und der Arbeitsloseninitiative von Grafing nach Ebersberg, Sieghartstraße 6, in gemeinsame Räume.

Personalstand am 31.12.1986: 126 Mitarbeitende

Jahresumsatz: DM 5.073.284

Bilanzsumme: DM 6.749.771

1987

Das Angebot der Ausbildungsbegleitenden Hilfe in Rosenheim wird auf 108 Jugendliche erweitert.

Neue Angebote

Das Sozialpädagogische Jugendhaus Miesbach wird durch eine zweite Außenwohngruppe, diesmal ausschließlich für Mädchen, in Bad Aibling ergänzt.

Interna

Personalstand am 31.12.1987: 130 Mitarbeitende

Jahresumsatz: DM 6.565.989

Bilanzsumme: DM 6.633.653

1988

Neue Angebote

Eine Schuldnerberatungsstelle im Rahmen einer ABM wird in den Räumen der Stadtteilarbeit Endorferau (Rosenheim) eröffnet.

Auf Wunsch der Stadt Rosenheim und der gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaft Rosenheim (GRWS) wird in der Obdachlosenunterkunft Ruedorfferau (Rosenheim) eine Beratungsstelle für die dortigen Bewohner/-innen eingerichtet.

In der Ebersberger Volksschule wird eine heilpädagogische Unterrichtshilfe im Rahmen einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme eingerichtet, die nach wenigen Monaten, aufgrund des Ausscheidens der Mitarbeiterin, wieder beendet wird.

Interna

Personalstand am 31.12.1988: 143 Mitarbeitende

Jahresumsatz: DM 7.333.270

Bilanzsumme: DM 6.544.786

1989

Die Arbeitsloseninitiative Ebersberg wird eingestellt, da die Gesamtzahl der Arbeitslosen erheblich zurückgegangen ist und die notwendigen Mittel nicht mehr genehmigt werden.

Die Obdachlosenwohnanlage Ruedorfferau (Rosenheim) wird geschlossen.

Neue Angebote

Nach jahrelanger Wegbereitung durch einen örtlichen Frauenarbeitskreis wird in Hausham ein evangelischer Kinderhort mit 18 Plätzen errichtet – die erste Kindertagesstätte, die durch das Diakonische Werk Rosenheim eröffnet wird. 
Kinderhort Hausham – Diakonie Rosenheim (dwro.de)


Kinderhort Hausham

In der Floßmannstraße 2 (Ebersberg) wird eine Heilpädagogische Tagesstätte mit 16 Plätzen eröffnet. Heilpädagogische Tagesstätte Ebersberg – Diakonie Rosenheim (dwro.de)

Interna

Personalstand am 31.12.1989: 147 Mitarbeitende

Jahresumsatz: DM 7.980.831

Bilanzsumme: DM 7.725.982

1990

Die Ausbildungsbegleitenden Hilfen in Rosenheim werden auf 218 Plätze erweitert.

Die Zuständigkeit für Schuldnerberatung wird aufgeteilt zwischen dem Diakonischen Werk Rosenheim für die Stadt Rosenheim und der Caritas für den Landkreis Rosenheim.

Neue Angebote

Auch im Landkreis Ebersberg werden nun Ausbildungsbegleitende Hilfen angeboten. Es wird mit Plätzen für 18 Jugendliche gestartet.

Interna

Personalstand am 31.12.1990: 177 Mitarbeitende

Jahresumsatz: DM 9.106.339

Bilanzsumme: DM 7.483.928

1991

Neue Angebote

In dem Haus Floßmannstraße 2 (Ebersberg) wird eine Schuldnerberatungsstelle eingerichtet. https://dwro.de/standorte/einrichtung/schuldner-und-insolvenzberatung-ebersberg/

Die Nichtsesshaftenhilfe in Ebersberg wird um eine Beratungsstelle mit Unterkunft erweitert, die auch in der Floßmannstraße untergebracht wird.

Die Arbeitslosenprojekte in Rosenheim werden um Beschäftigungsinitiativen (Druckerei, Betriebsmeisterei, Kantine und Verwaltung) erweitert.


Beschäftigungsprojekte

Interna

Das erste Mal in der Geschichte des Diakonischen Werkes des Evangelisch-Lutherischen Dekanatsbezirks Rosenheim e. V. übernimmt eine Frau den Posten des ersten Vorstands – Susanne Feindor, eine in der Obdachlosenhilfe sehr engagierte Hausfrau aus Rosenheim.


Susanne Feindor

Personalstand am 31.12.1991: 191 Mitarbeitende

Jahresumsatz: DM 11.494.719

Bilanzsumme: DM 8.060.142

1992

Der Bedarf an Ausbildungsbegleitenden Hilfen in Rosenheim wächst, reagiert wird mit einer Erweiterung des Angebots auf 288 Plätze.

Neue Angebote

Das neue Betreuungsgesetz ermöglicht die Schaffung von Betreuungsstellen in Rosenheim und Miesbach. Das Diakonische Werk Rosenheim wird anerkannter Betreuungsverein. Betreuungsverein – Diakonie Rosenheim (dwro.de)

Die Obdachlosenarbeit in Rosenheim wird wiederaufgenommen, unter anderem durch die Eröffnung einer Beratungsstelle zur Verhinderung von Obdachlosigkeit. Fachstelle zur Verhinderung von Obdachlosigkeit (FOL) für die Stadt Rosenheim – Diakonie Rosenheim (dwro.de)     Fachstelle zur Verhinderung von Obdachlosigkeit (FOL) im Landkreis Rosenheim – Diakonie Rosenheim (dwro.de)

Das Sozialpädagogische Jugendhaus Miesbach wird um eine Einrichtung für Betreutes Einzelwohnen in Rosenheim erweitert.

Interna

Pfarrer Reinhold Henninger aus Wasserburg am Inn wird zum zweiten Vorstand gewählt.

Personalstand am 31.12.1992: 201 Mitarbeitende

Jahresumsatz: DM 13.228.342

Bilanzsumme: DM 8.442.356

1993

Die Suchtkrankenberatungsstelle in Wasserburg wird nach neun Jahren geschlossen.

Neue Angebote

Der Kindergarten mit Hort Endorferau mit zwei Kindergarten- und zwei Hortgruppen ist die erste Kindertagesstätte, die das Diakonische Werk Rosenheim in der Stadt Rosenheim betreibt.


Kindertagesstätte Endorferau

Interna

Personalstand am 31.12.1993: 218 Mitarbeitende

Jahresumsatz: DM 15.024.344

Bilanzsumme: DM 8.414.957

1994

Neue Angebote

Als Beschäftigungsprojekt für langzeitarbeitslose Menschen wird in der Ebersberger Straße 23-25 (Rosenheim) der Trödelhof errichtet.


Trödelhof

Interna

Pfarrer Reinhold Henninger wird als zweiter Vorstand von Pfarrer Andreas Fuchs aus Großkarolinenfeld abgelöst.

Die Mitgliederversammlung beschließt eine Neufassung der Satzung.

Die Schuldnerberatung (Rosenheim) bezieht neue Räume in der Argonnenstraße 6 a.

Für die Einrichtung einer vierten Außenwohngruppe des Sozialpädagogischen Jugendhauses Miesbach wird das Anwesen Burgfriedstraße 3 in Rosenheim angekauft.

Personalstand am 31.12.1994: 237 Mitarbeitende

Jahresumsatz: DM 16.397.727

Bilanzsumme: DM 10.108.712

1995

Die Heilpädagogische Tagesstätte Kolbermoor (besteht seit 1986) wird um eine dritte Gruppe erweitert.

Die Schuldnerberatung (Rosenheim) zieht wieder um, jetzt in die Innstraße 72.

Neue Angebote

Ein hauswirtschaftlicher Hilfsdienst, angegliedert an die Arbeitsloseninitiative, wird als Beschäftigungsprojekt für langzeitarbeitslose Frauen gegründet (Rosenheim).

Die Flexible Jugendhilfe geht in Ebersberg an den Start. Hier werden Ambulante Erziehungshilfen angeboten, d. h., pädagogische Fachkräfte begleiten und unterstützen Familien bei der Lösung von familiären Problemen und Notlagen. Flexible Jugendhilfe Ebersberg – Diakonie Rosenheim (dwro.de)

In Zusammenarbeit mit der Stadt Rosenheim werden zwei Teilzeitstellen für Streetworker bei der Suchtkrankenberatungsstelle Rosenheim eingerichtet.

Folgende Kindertagesstätte wird eröffnet:

Kindergarten Innstraße (Rosenheim) https://dwro.de/standorte/einrichtung/kindergarten-klabautermann/

Interna

Das Anwesen Floßmannstraße 2 (Ebersberg), in dem sich seit 1989 eine Heilpädagogische Tagesstätte befindet, wird gekauft und renoviert. Es erfolgt eine Erweiterung des Angebots um eine dritte Gruppe.

Die Mitgliederversammlung beschließt erneut eine Satzungsänderung.

Das Anwesen Ebersberger Straße 23-25 (Rosenheim), in dem der Trödelhof untergebracht ist, kann aus Mitteln der Weihnachtsaktion des Oberbayerischen Volksblattes und der Aktion 1+1 erworben werden.

Personalstand am 31.12.1995: 248 Mitarbeitende

Jahresumsatz: DM 19.008.058

Bilanzsumme: DM 12.763.995

1996

Interna

Nach achtjähriger Vorarbeit wird in Kiefersfelden ein Haus angemietet und mit der Instandsetzung begonnen. Hier soll ein Wohnheim für Männer und Frauen mit alkoholbedingten Behinderungen entstehen.

Personalstand am 31.12.1996: 248 Mitarbeitende

Jahresumsatz: DM 21.313.878

Bilanzsumme: DM 15.412.407

1997

Erstmals wird im sozialen Bereich ein Projekt ausgeschrieben: Das Angebot der Ausbildungsbegleitenden Hilfen des Diakonischen Werkes Rosenheim kann sich im westlichen Dekanatsbezirk nicht durchsetzen. Zwölf Arbeitsplätze müssen an einen anderen Träger abgegeben werden.

Neue Angebote

Im Frühjahr öffnet das Haus Sebastian – ein Wohnheim für Männer und Frauen mit alkoholbedingten Behinderungen – in Kiefersfelden seine Pforten. https://dwro.de/standorte/einrichtung/soziotherapeutische-facheinrichtungen-haus-sebastian-langzeitbereich/ Im Herbst ist das Haus mit seinen 40 Plätzen voll belegt. Angeschlossen ist ein Seminargebäude.


Haus Sebastian

Das Angebot der Fachambulanz für Suchterkrankungen wird um eine ambulante Stelle für Externe Suchtberatung in der Justizvollzugsanstalt Bernau erweitert. https://dwro.de/standorte/einrichtung/fachambulanz-fuer-suchterkrankungen/


Justizvollzugsanstalt Bernau

Die Flexible Jugendhilfe startet in München, in einem kleinen Büro in der Morassistraße.

Interna

Die Arbeitsloseninitiativen werden unter einem Dach in der Ebersberger Straße 23 (Rosenheim) zusammengefasst. Dazu gehören die Beratungsstelle für Arbeitslose, der Trödelhof und eine Theaterinitiative samt Café.

Personalstand am 31.12.1997: 274 Mitarbeitende; 42 Honorarkräfte

Jahresumsatz: DM 23.512.976

Bilanzsumme: DM 15.614.038

1998

Neue Angebote

In Rosenheim wird die Substitutionsambulanz Vita Nova für suchtkranke Menschen eröffnet.

Das erste Sozialraumbüro der Flexiblen Jugendhilfe München wird in Haidhausen eröffnet. https://dwro.de/standorte/einrichtung/flexible-jugendhilfe-muenchen-haidhausen/ Hier werden Ambulante Erziehungshilfen angeboten, d. h., pädagogische Fachkräfte begleiten und unterstützen Familien bei der Lösung von familiären Problemen und Notlagen.

Auch für die Landkreise Fürstenfeldbruck und Dachau wird ein Sozialraumbüro der Flexiblen Jugendhilfe in Fürstenfeldbruck gegründet. https://dwro.de/standorte/einrichtung/flexible-jugendhilfe-fuerstenfeldbruck-dachau/

Ein Modellprojekt des Bundes, die mobile Kindergartenberatung mit zwei Mitarbeiterinnen, nimmt ihre Arbeit in Miesbach auf (Schließung 2004).

Interna

Peter Selensky wird durch den Verwaltungsrat als besonderer Vertreter des Vereins bestellt und übernimmt die Geschäftsführung des Diakonischen Werkes Rosenheim von Hans-Hagen Theimer. Durch den neuen Geschäftsführer werden, unter anderem, ein Konzept für Öffentlichkeitsarbeit entwickelt und ein Controlling-System in der Verwaltung eingeführt.


Hans-Hagen Theimer       

Peter Selensky

Personalstand am 31.12.1998: 270 Mitarbeitende; 41 Honorarkräfte; 51 Zielgruppenbeschäftigte

Jahresumsatz: DM 11.745.415

Bilanzsumme: DM 7.947.149

1999

Neue Angebote

Die Flexible Jugendhilfe geht in Bad-Tölz-Wolfratshausen an den Start, um bei Bedarf Familien in Stadt und Landkreis mit Ambulanten Erziehungshilfen zu unterstützen.

Auch in München wird ein zweites Sozialraumbüro der Flexiblen Jugendhilfe eröffnet – im Stadtteil Neuhausen/Moosach. https://dwro.de/standorte/einrichtung/flexible-jugendhilfe-muenchen-neuhausen/

Interna

Das Diakonische Werk Rosenheim erhält neue Strukturen. Von der Mitgliederversammlung werden entsprechende Satzungsänderungen verabschiedet, ein neuer Vorstand und Verwaltungsrat gewählt und eine Führungsebene eingesetzt. Diese besteht aus dem hauptamtlichen geschäftsführenden ersten Vorstand Peter Selensky und zwei ehrenamtlich tätigen Vorständen – Susanne Feindor, die seit 1991 dem Vorstand angehört, und Pfarrer Andreas Fuchs, der seit 1994 dabei ist.

Die Personalverwaltung, die bisher teilweise ausgelagert war, wird nun komplett intern erledigt.

Im Rahmen einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme wird ein Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit eingestellt und im Verwaltungsgebäude wird das Referat Öffentlichkeitsarbeit eingerichtet.

Personalstand am 31.12.1999: 268 Mitarbeitende; 70 Zielgruppenbeschäftigte, 35 Honorarkräfte

Jahresumsatz: DM 24.657.357

Bilanzsumme: DM 15.372.418

2000

Die Kinderkleider-Tauschzentrale in Miesbach wird geschlossen.

Neue Angebote

Die Flexible Jugendhilfe eröffnet weitere Anlaufstellen für Ambulante Erziehungshilfen in den Räumen der Heilpädagogischen Tagesstätte in Ebersberg https://dwro.de/standorte/einrichtung/flexible-jugendhilfe-ebersberg/ und in Germering.

Im Juli wird die Förderstiftung Diakonie mit einem Grundstock von DM 450.000 – gestiftet von Frau Dr. Irmengard Päsold – gegründet. Zwecke sind die Aufrechterhaltung und die stabile Finanzierung von notwendigen, sinnvollen, aber nicht mehr öffentlich bezuschussten sozialen Angeboten.

Der Trödelhof Rosenheim zieht von der Ebersberger Straße auf das Firmengelände Klepperpark, Klepperstraße 18, um (Rosenheim). Mit umgezogen sind die sozialen Beschäftigungsbetriebe inklusiv der Beratungsstelle.


Zentrum für Arbeit

Die Eröffnung der Rosenheimer Tafel findet großen Zuspruch bei den Bedürftigen und in der Öffentlichkeit. Bedürftige Haushalte werden hier mit gespendeten Lebensmitteln versorgt. https://dwro.de/blog/2021/05/01/20-jahre-rosenheimer-tafel/

Interna

Das Diakonische Werk Rosenheim firmiert erstmals im Internet unter www.dwro.org mit einer eigenen Homepage. Alle Dienststellen bekommen einen Internetanschluss und die Mitarbeitenden personifizierte E-Mail-Adressen.

Die seit 1997 rein ambulant tätige Externe Suchtberatung kann in der Justizvollzugsanstalt Bernau außerhalb der Zellentrakte ein eigenes Büro einrichten.

Personalstand am 31.12.2000: 314 Mitarbeitende; 67 Zielgruppenbeschäftigte; 35 Honorarkräfte

Jahresumsatz: € 15.203.862

Bilanzsumme: € 9.654.636

2001

Neue Angebote

Ein weiteres Sozialraumbüro der Flexiblen Jugendhilfe München eröffnet im Stadtteil Laim/Schwanthalerhöhe. https://dwro.de/standorte/einrichtung/flexible-jugendhilfe-muenchen-schwanthalerhoehe/

Die ersten sozialpädagogischen Angebote in Schulen entstehen: Es werden Praxisklassen in Wasserburg, Prien und Bad Aibling angeboten, ebenso Schulsozialarbeit an den Berufsschulen in Bad Aibling und Wasserburg.

Das Jugendhaus Rosenheim, eine sozialpädagogisch betreute Wohngruppe, wird eröffnet. https://dwro.de/standorte/einrichtung/sozialpaedagogisches-jugendhaus-rosenheim/


Jugendhaus Rosenheim

Interna

Bei der Mitgliederversammlung wird das Leitbild des Diakonischen Werks des Evangelisch-Lutherischen Dekanatsbezirks Rosenheim e. V. verabschiedet und eine Satzungsänderung vorgenommen.

In der Wohngemeinschaft für Haftentlassene, Innstraße 72 (Rosenheim), wird der Ausbau des Dachgeschosses abgeschlossen.

Das Haus Sebastian (Kiefersfelden) wird renoviert. Während der umfangreichen Modernisierungsarbeiten läuft der normale Betrieb weiter.

Die Jugendwerkstatt zieht um in die Ebersberger Straße 23-25 (Rosenheim).

Personalstand am 31.12.2001: 357 Mitarbeitende; 79 Zielgruppenbeschäftigte; 54 Honorarkräfte

Jahresumsatz: € 17.453.605

Bilanzsumme: € 9.061.701

2002

Im Haus Sebastian (Kiefersfelden) wird der Abschluss der umfangreichen Modernisierungsarbeiten mit einem Sommerfest gefeiert.

Auf Initiative der Wohngemeinschaft für Haftentlassene können zehn ehrenamtlich arbeitende Menschen gewonnen werden, die vor allem in der Justizvollzugsanstalt Bernau Gefangene betreuen und begleiten.

Neue Angebote

In Markt Schwaben werden neue Räume für die Erweiterung der Flexiblen Jugendhilfe Ebersberg angemietet. Unter anderem wird eine Heilpädagogische Tagesstätte eröffnet. https://dwro.de/standorte/einrichtung/heilpaedagogische-tagesstaette-markt-schwaben/

Die Arbeitsloseninitiative Trödelhof erweitert ihr soziales Angebot mit IntegRO (Integration Rosenheim). Ziel ist, Menschen mit psychischer Erkrankung den Einstieg in den Arbeitsmarkt zu ermöglichen.

Die Ebersberger Tafel wird in der Evangelischen Kirche gegründet. Bedürftige Haushalte können sich hier mit gespendeten Lebensmitteln versorgen.

Ein weiteres Sozialraumbüro der Flexiblen Jugendhilfe München entsteht in Pasing. https://dwro.de/standorte/einrichtung/flexible-jugendhilfe-muenchen-pasing/

Die Männerberatungsstelle Südostbayern nimmt ihre Arbeit auf. Hier wird mit Tätern, d. h., gewalttätigen Männern, die die Mitarbeit in dieser Gruppe als Gerichtsauflage bekommen haben, gearbeitet. Das Ziel ist, eine nachhaltige Verhaltensänderung zu erreichen.

Die Leistungsfördernden Maßnahmen, mit schulbegleitenden bzw. schulersetzenden Betreuungsangeboten, werden in München eröffnet.

Das Jugendhaus Rosenheim erweitert sein Angebot durch Betreute Wohnformen.

Der Bürgertreff Kolbermoor wird in der Carl-Jordan-Straße 6 b mit der Zielsetzung eröffnet, die Lebensbedingungen der Bewohner/-innen, mit deren Einbeziehung und Mithilfe, zu verbessern.

Interna

Personalstand am 31.12.2002: 353 Mitarbeitende; 70 Zielgruppenbeschäftigte; 69 Honorarkräfte

Jahresumsatz: € 18.840.744

Bilanzsumme: € 8.752.758

2003

Die Aktion LICHTSTÄRKEN, unter der Schirmherrschaft von Altbundespräsident Richard von Weizsäcker und der Münchner Regionalbischöfin Susanne Breit-Kessler, wird von sechs Diakonischen Werken in Oberbayern ins Leben gerufen. Sie soll helfen, Spenden zu sammeln, um soziale Beratungsangebote, Förderprojekte für Langzeitarbeitslose u. a., trotz der Kürzung der öffentlichen Zuschüsse aufrecht zu erhalten.

In Rosenheim findet ein Symposium zum Thema Wohnungsnot statt.

Schließung der Ausbildungsbegleitenden Hilfen Rosenheim nach 17 Jahren, da die Durchführung nach öffentlicher Ausschreibung an einen anderen Anbieter vergeben wird.

Neue Angebote

Die Schulsozialarbeit wird erweitert und die Diakonie bietet jetzt an neun Hauptschulen im Landkreis Rosenheim Praxisklassen an.

Die Wasserburger Tafel wird gegründet. Bedürftige Haushalte können sich hier mit gespendeten Lebensmitteln versorgen.

Die Jugendwerkstatt erweitert das Angebot der REHA-Ausbildung auf 26 Ausbildungsplätze.

Die Aussiedlerberatung in Ebersberg öffnet ihre Pforten. https://dwro.de/standorte/einrichtung/migrationsberatung-fuer-erwachsene-zuwanderer-ebersberg/

Die Einrichtung einer Fachstelle zur Vermeidung von Obdachlosigkeit im Landkreis Ebersberg wird vom Kreistag genehmigt. https://dwro.de/standorte/einrichtung/fachstelle-zur-verhinderung-von-obdachlosigkeit-fol-im-landkreis-ebersberg/

Im Haus Sebastian (Kiefersfelden) wird ein Langzeitwohnbereich für Menschen mit alkoholbedingten Behinderungen mit sieben Plätzen genehmigt und gleich voll belegt. Der Seminarbereich wird aufgegeben. https://dwro.de/standorte/einrichtung/soziotherapeutische-facheinrichtungen-haus-sebastian-langzeitbereich/

Interna

Sanierungsarbeiten in der Wohnungslosenhilfe, Königseestraße, und Umbauarbeiten im Verwaltungsgebäude, Innstraße 72 (Rosenheim), werden bei laufendem Betrieb abgeschlossen.

Es erfolgt die Gründung der Psychotherapeutischen Fachambulanz (PFO) als erste GmbH, bei der das Diakonische Werk Rosenheim Alleingesellschafter ist.

Dem anhaltenden Wachstum wird die Organisationsstruktur angepasst. Der Verwaltungsrat, der in Diakonischer Rat umbenannt wird, beruft einen dreiköpfigen hauptamtlichen Vorstand: Christian Christ (Finanzen), Rolf Negele, der vorher als Leiter des Sozialpädagogischen Jugendhauses Miesbach und seiner angeschlossenen Einrichtungen tätig war (Jugendhilfe, Personal), und Peter Selensky (bleibt Vorsitzender). Die Arbeit der ehrenamtlichen Vorstände Susanne Feindor und Pfarrer Andreas Fuchs endet somit. Die dazu notwendige Satzungsänderung wird in der Mitgliederversammlung beschlossen.

Der Markenname „Jugendhilfe Oberbayern“, unter dem alle Angebote der Jugendhilfe des Diakonischen Werkes Rosenheim zusammengefasst werden, wird implementiert.

Die Sanierung der Büros und Unterkünfte der Wohnungslosenhilfe in der Königseestraße (Rosenheim) werden abgeschlossen.

Das Haus in der Burgfriedstraße wird verkauft. Die sozialpädagogische Jugendwohngruppe zieht um in die Frühlingstraße (Rosenheim).

Personalstand am 31.12.2003: 355 Mitarbeitende; 109 Zielgruppenbeschäftigte; 55 Honorarkräfte

Jahresumsatz: € 18.886.669

Bilanzsumme: € 4.359.902

2004

Die Förderung für das Zentrum für Arbeit Klepperpark (Rosenheim) durch die Arbeitsagentur wird zum 31.03.2004 eingestellt. Dadurch fallen alle ABM-Stellen und sieben Stellen für Sozialarbeiter/-innen weg.

Das Familienzentrum Bruckmühl wird gebaut – Baubeginn im Sommer; Richtfest im Dezember.

Die Aktion LICHTSTÄRKEN der sechs Diakonischen Werke in Oberbayern läuft weiter.

Jugendsozialarbeit und Praxisklassen finden an neun Schulen im Landkreis Rosenheim statt.

Die Fachambulanz für Suchterkrankungen (Rosenheim) wird von der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte für die ambulante Reha-Behandlung anerkannt. Es werden nun ambulant Entwöhnungstherapien und Therapienachsorge für suchtkranke Menschen angeboten https://dwro.de/standorte/einrichtung/ambulante-therapie-ambulante-nachsorge/ .

Neue Angebote

Die Aussiedlerberatung in Traunstein beginnt mit ihrer Arbeit.

In Wasserburg wird ein Büro der Flexiblen Hilfen, zur Versorgung der Region mit Ambulanten Erziehungshilfen, eröffnet.

Die Tafel Kolbermoor wird gegründet. Bedürftige Haushalte werden hier mit gespendeten Lebensmitteln versorgt.

Eine Heilpädagogische Tagesstättengruppe wird in Glonn eröffnet.

Interna

In Kirchseeon wird ein Grundstück erworben für den Bau eines Heimes für ältere alkoholkranke Menschen.

Die Diakonische Dienste gGmbH wird als ambulante Sozialstation gegründet. https://dwro.de/standorte/einrichtung/diakonische-dienste-rosenheim-ggmbh/ Es erfolgt die Übernahme der pflegerischen Angebote vom Diakonieverein Rosenheim. Anteilseigner sind der Diakonieverein Rosenheim, die evangelische Kirchengemeinde Rosenheim und das Diakonische Werk Rosenheim. Die Geschäftsführung übernimmt Peter Selensky.

Für die Jugendwerkstatt werden eine neue Malerwerkstatt in der Innlände 2 (Rosenheim) und eine Schreinerwerkstatt in der Ebersberger Straße, Rosenheim, eingerichtet.

Die Beratungsangebote des Diakonischen Werkes werden im Klepperpark zusammengeführt – Kirchliche Allgemeine Sozialarbeit (KASA), Schuldnerberatung, Asylberatung, Fachstelle zur Vermeidung von Obdachlosigkeit.

Personalstand am 31.12.2004: 370 Mitarbeitende; 100 Zielgruppenbeschäftigte; 60 Honorarkräfte

Jahresumsatz: € 18.208.690

Bilanzsumme: € 8.855.865

2005

Zwei der Jugendhäuser ziehen aus dem ländlichen Raum in die Stadt München: Abersdorf in den Stadtteil Neuperlach https://dwro.de/standorte/einrichtung/sozialpaedagogisches-jugendhaus-neuperlach/ und Bad Aibling nach Trudering. https://dwro.de/standorte/einrichtung/sozialpaedagogisches-jugendhaus-trudering/

Im August erfolgt die feierliche Einweihung und damit die Übergabe und Aufnahme des Schulbetriebs in Plesch/Rumänien. Der Kontakt kam über einzelne Mitarbeitende des psychologischen Fachdienstes zustande. Beim Diakonischen Werk Rosenheim wurden die Spenden gesammelt und damit der Bau der Schule durchgeführt. Das Gebäude wurde an die Stadt Plesch übergeben und das Projekt danach nicht weiterverfolgt.


Hilfskonvoi nach Rumänien

Neue Angebote

Die Angebote für junge Erwachsene mit Suchterkrankungen werden ausgeweitet. Die Flexible Eingliederungshilfe München startet mit zwölf Plätzen in therapeutischen Wohngemeinschaften und zwölf Plätzen im Betreuten Einzelwohnen https://dwro.de/standorte/einrichtung/eingliederungshilfe-muenchen-betreutes-einzelwohnen-fuer-suchtmittelkonsumierende-erwachsene/  . Zusätzlich werden in Rosenheim sechs Plätze im Betreuten Wohnen für Menschen mit Suchterkrankungen geschaffen.

Ein Sozialraumbüro der Flexiblen Jugendhilfe Rosenheim-Land wird in Prien eröffnet und eines in der Stadt Rosenheim, Sozialraum-Ost, um die Versorgung von Familien mit ambulanten Erziehungshilfen für die jeweilige Region zu gewährleisten.

Die Erziehungsberatungsstelle in Miesbach wird vom Landkreis übernommen.

Ein Sozialraumbüro der Flexiblen Jugendhilfe München für die Versorgung des Landkreises München mit Ambulanten Erziehungshilfen wird eröffnet.

Weitere Tafeln werden in Bruckmühl und in Rosenheim in der Endorferau ins Leben gerufen. Auch in Kiefersfelden wird zusammen mit dem AWO Ortsverband eine Tafel gegründet. Bedürftige Haushalte können sich hier mit gespendeten Lebensmitteln versorgen.

Für die Jugendzentren in Prien und Grassau wird die Betriebsträgerschaft übernommen.

Die Familien Ergänzende Gruppe München (FEG) im Stadtteil Laim/Schwanthalerhöhe wird eröffnet. Hier werden nachmittags Grundschulkinder betreut, die mehr Betreuungsbedarf haben, als ein Hort bieten kann. https://dwro.de/standorte/einrichtung/familien-entlastende-gruppe-schwanthalerhoehe/

Die Selbsthilfekontaktstelle Rosenheim (SEKORO), eine Kontakt-, Informations- und Koordinationsstelle für Selbsthilfe-Initiativen in Stadt und Landkreis Rosenheim, wird im Klepperpark (Rosenheim) eröffnet. https://dwro.de/standorte/einrichtung/selbsthilfekontaktstelle-rosenheim/

In der Landeshauptstadt München werden Betreute Wohnformen implementiert. Jugendliche und junge Erwachsene werden in Wohnungen einzeln oder in Wohngemeinschaften untergebracht und dort sozialpädagogisch betreut. https://dwro.de/standorte/einrichtung/flexible-betreute-wohnformen/

Der Bau des Familienzentrums Bruckmühl ist fertiggestellt und wird bezogen, unter anderem mit der ersten Kinderkrippe im Landkreis Rosenheim. Auch der neu gegründete Jugendmigrationsdienst findet hier seinen Platz.

Der Integrationsfachdienst (IFD) wird in Kooperation mit bfz Peters (Berufsförderungszentrum) gegründet und zieht in die Sedanstraße (Rosenheim). Die Zielgruppe sind Menschen mit Behinderungen, die im Berufsleben stehen und z. B. beim Erhalt ihres Arbeitsplatzes unterstützt werden.

Der Kooperationsverbund Aufbruch wird im Rahmen der evangelischen Straffälligenhilfe Bayern bzw. Deutschland mit dem evangelischen Johanneswerk Bielefeld und der Stadtmission Nürnberg gegründet. Es werden in Rosenheim Angebote der Straffälligenhilfe an die Justiz gemacht, z. B. Übergangsmanagement nach Haftentlassungen.

Interna

Die Fachambulanz für Suchterkrankungen (Rosenheim) zieht in die Kufsteiner Straße 55 https://dwro.de/standorte/einrichtung/fachambulanz-fuer-suchterkrankungen/ .

Personalstand am 31.12.2005: 405 Mitarbeitende; 141 Zielgruppenbeschäftigte; 85 Honorarkräfte

Jahresumsatz: € 17.833.148

Bilanzsumme: € 9.200.621

2006

Der Mahlzeitendienst Essen auf Rädern in Rosenheim wird an das Bayerische Rote Kreuz abgegeben.

Der Austausch und Wissenstransfer von Mitarbeitenden mit der United Methodist Church, einem Träger der Jugendhilfe in Richmond, Virginia, USA, wird aufgenommen.

Die Selbsthilfekontaktstelle wird um eine halbe Stelle erweitert.

Das Angebot der Flexiblen Eingliederungshilfe München wird erweitert https://dwro.de/standorte/einrichtung/eingliederungshilfe-muenchen-betreutes-einzelwohnen-fuer-suchtmittelkonsumierende-erwachsene/ . Es stehen jetzt 25 Plätze in therapeutischen Wohngemeinschaften und 48 Plätze im Betreuten Einzelwohnen zur Verfügung.

Neue Angebote

Das Inklusionsprojekt Diaflora GmbH https://dwro.de/standorte/einrichtung/diaflora-ggmbh/ , Fachbetrieb und ortsnaher Dienstleister für Gartenprodukte, Blumen, Bepflanzungen und Beratung, nimmt in Kiefersfelden, mit dem Ziel der Inklusion von Menschen mit Beeinträchtigung, die Arbeit auf. Wenig später wird der Arbeitsbereich ausgedehnt https://dwro.de/standorte/einrichtung/inklusionsbetrieb-haushaltsaufloesungen-und-entruempelungen/ .

Im Zentrum für Arbeit Klepperpark (Rosenheim) wird, zusammen mit der Caritas, ein Arbeitslosentreff eingerichtet. Auch die Arbeitslosenberatung ist dort implementiert. https://dwro.de/standorte/einrichtung/arbeitslosenberatung/

Die neue Koordinationsstelle Suchtprävention und Gesundheitsförderung ergänzt das Angebot der Fachambulanz für Suchterkrankungen (Rosenheim) https://dwro.de/standorte/einrichtung/suchtpraevention-und-intervention/ .

Fachstellen zur Vermeidung von Obdachlosigkeit starten in den Landkreisen Rosenheim und München, hier zusammen mit dem AWO (Arbeiterwohlfahrt) Kreisverband München Land, mit dem Ziel, Menschen gefährdeten Wohnraum zu erhalten.

Die kirchliche allgemeine Sozialarbeit (KASA) für das Dekanat Freising, die bisher vom Diakonischen Werk Freising geleistet wurde, wird übernommen. Es erfolgt die Bildung der gemeinsamen Bezirksstelle Rosenheim-Freising. https://dwro.de/bezirksstelle/

In Salzburg und Innsbruck wird, mit EU-Förderung, das Männerprojekt – eine Selbsterfahrungsgruppe für gewalttätige Männer – ins Leben gerufen.

Die Jugendsozialarbeit in der Stadt Rosenheim, den Landkreisen Rosenheim, Ebersberg und anderen wird ausgebaut. Schulsozialarbeit, Mittagsbetreuung, Praxisklassen an 16 Schulen und über 20 Standorten werden eröffnet.

Folgende Kindertagesstätten werden eröffnet bzw. übernommen

Haus für Kinder Heufeldmühle (Bruckmühl), Kinderkrippe Feldmäuse (Feldkirchen-Westerham) https://dwro.de/standorte/einrichtung/kinderkrippe-feldkirchen-feldmaeuse/ ,

Interna

Die Zuständigkeit für die Führung des Vereinsregisters wird von Rosenheim nach Traunstein verlegt. Ab jetzt ist der Verein Diakonisches Werk des Evangelisch-Lutherischen Dekanatsbezirks e. V. also im Vereinsregister des Amtgerichts Traunstein registriert.

In Brannenburg erfolgt ein Hauskauf, um eine Therapeutische Wohngruppe für Menschen mit alkoholbedingten Erkrankungen unterzubringen und zu betreuen.

Die Planung für ein soziales Wohnbauprojekt in Kirchseeon beginnt in Zusammenarbeit mit der Gemeinde.

Personalstand am 31.12.2006: 402 Mitarbeitende (303 Vollzeitäquivalente); 146 Zielgruppenbeschäftigte; 111 Honorarkräfte

Jahresumsatz: € 20.342.418

Bilanzsumme: € 9.008.304

2007

DWRO-consult (das Fortbildungsinstitut des Diakonischen Werkes Rosenheim) wird im Sommer in eine eigenständige gemeinnützige GmbH umgewandelt. Alleiniger Gesellschafter ist das Diakonische Werk Rosenheim.

Das EU-Projekt Männergewalt (neuer Name – vorher Männerprojekt) mit österreichischen Kooperationspartnern wird für weitere drei Jahre genehmigt.

Die Heilpädagogische Tagesstätte (HPT) Rosenheim wird nach mehr als 25 Jahren erfolgreicher Arbeit wegen fehlender Nachfrage aufgrund der sozialräumlichen Neuordnung der Jugendhilfe in der Stadt Rosenheim geschlossen. Die letzte bestehende Gruppe zieht in die HPT Kolbermoor.

Beim 3. Wettbewerb „Alkoholprävention vor Ort“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, in dem es um die Durchführung kommunaler Suchtprävention geht, kann das Diakonische Werk Rosenheim gemeinsam mit seinen Kooperationspartnern den 1. Sonderpreis der Spitzenverbände der gesetzlichen Krankenkassen in Berlin aus der Hand von Gesundheitsministerin Ulla Schmidt entgegennehmen.

Das Projekt Ganztagesbetreuung am Förderzentrum Hausham in Kooperation mit der Hauptschule Hausham wird nach erfolgreicher Projektphase auf unbestimmte Zeit genehmigt.

Neue Angebote

Mit DIAdonna https://dwro.de/standorte/einrichtung/diadonna-wohngemeinschaft-fuer-frauen/ nimmt eine Wohngemeinschaft für Frauen in besonderen Lebenslagen in Kolbermoor die Arbeit auf. Sie leben in einem ehemaligen kleinen Hotel, das dank der großzügigen Unterstützung des Gefangenenfürsorgevereins gekauft werden kann.

Die Jugendsozialarbeit in der Stadt Rosenheim, den Landkreisen Rosenheim, Ebersberg und anderen wird ausgebaut. Angebote der Schulsozialarbeit, Mittagsbetreuung und Praxisklassen an 16 Schulen und über 20 Standorten werden eröffnet.

Sansibar Rosenheim – die alkoholfreie Cocktailbar zum Mitnehmen –, ein Projekt der Suchtberatung, geht an den Start. Diese Bar kann für Feste und Feiern ausgeliehen werden, inklusiv der Rezepte für alkoholfreie Cocktails.

In Rosenheim startet die Kirchliche Allgemeine Sozialarbeit (KASA), in Zusammenarbeit mit der Caritas, das Projekt Ämterlotsen. Hier wird durch Ehrenamtliche Unterstützung gewährt bei Ämtergängen, Antragstellungen usw. Zudem wird eine Rechtsambulanz für mittellose Ratsuchende, die juristische Beratung brauchen, angeboten.

Die Fachstelle gemeinnützige Arbeit (Rosenheim) vermittelt Verurteilte in gemeinnützige Arbeit. 1976 Hafttage werden so im Jahr 2007 vermieden. https://dwro.de/standorte/einrichtung/fachstelle-zur-vermittlung-gemeinnuetziger-arbeit/

Die Fachambulanz für Suchterkrankungen (Rosenheim) wird einer der ersten Standorte für das Alkoholpräventionsprojekt des Bundes HaLT (Hart am Limit). Hier werden in der Stadt Rosenheim tätige angehende Einzelhandelsfachkräfte und Getränkemarktmitarbeitende zum Thema Jugendschutz geschult.

Interna

Peter Selensky übernimmt die Geschäftsführung der Ökumenischen Sozialstation der Träger Caritas und Diakonieverein Prien – Ziel der engeren Zusammenarbeit war eine Zusammenführung der ambulanten Pflegedienste des Diakonievereins Prien und des Diakonischen Werkes Rosenheim. Die Zusammenarbeit wird aber nach kurzer Zeit eingestellt.

Ein neues Corporate Design für das Diakonische Werk Rosenheim wird entwickelt und umgesetzt.

Es erfolgen die Einführung und Umsetzung einer lateralen Führungs- und Leitungsstruktur mit durchgängig vergleichbaren Strukturen in allen vier Geschäftsbereichen – Soziale Dienste (Leitung: Klaus Voss), Suchthilfe (Leitung: Susanne Podchul), Jugendhilfe Oberbayern (Leitung: Ulrike Stehle), Flexible Jugendhilfe München (Leitung: Andreas Dexheimer) – mit den Ebenen Vorstand, Geschäftsbereichsleitungen samt Stellvertretern und Stellvertreterinnen und Bereichsleitungen.

Personalstand am 31.12.2007: 437 Mitarbeitende (328 Vollzeitäquivalente); 145 Zielgruppenbeschäftigte; 122 Honorarkräfte

Jahresumsatz: € 20.973.241

Bilanzsumme: € 9.519.275

2008

Die Schuldnerberatung, Rosenheim, feiert ihr 20-jähriges Bestehen.

Der 13. Deutsche Kinder- und Jugendhilfetag findet in Essen unter dem Motto „Gerechtes Aufwachsen ermöglichen“ statt. Bei dieser Gelegenheit gibt es eine große Feier zum 25-jährigen Bestehen des Jugendhilfe-Angebotes des Diakonischen Werkes Rosenheim.

Die Zeitung „Selbstbewusst“ der Selbsthilfekontaktstelle Rosenheim wird als Informationsorgan für Selbsthilfegruppen in Stadt und Landkreis Rosenheim ins Leben gerufen.

Die Erweiterung der Zuverdienstarbeitsplätze für suchtkranke und psychisch kranke Menschen um weitere zwölf Plätze, davon je sechs in Kiefersfelden und in Wasserburg/Inn, wird durch den Bezirk Oberbayern genehmigt.

Auf der ConSozial in Nürnberg erfolgt eine Ehrung für DWRO-consult für zehn Jahre Ausstellerpräsenz.

Neue Angebote

Unter dem Arbeitstitel „schwitzen statt sitzen“ hat das Bayerische Staatsministerium der Justiz die alternative Möglichkeit zur Tilgung einer Geldstrafe durch die Ableistung gemeinnütziger Arbeit eingeführt. Stellen zur Vermittlung von Verurteilten in gemeinnützige Arbeit werden nun auch in Ebersberg und Miesbach/Bad Tölz tätig.

Die Angebote im Bereich der Hilfe für (junge) Erwachsene mit Suchterkrankungen werden weiter ausgebaut. Die Fachstelle Glückspielsucht (Rosenheim) https://dwro.de/standorte/einrichtung/fachstelle-glueckspielsucht/ wird eröffnet. Die Arbeit im In(n)kontakt, der Kontakt- und Begegnungsstätte https://dwro.de/standorte/einrichtung/kontakt-und-begegnungsstaette-innkontakt/ für Menschen mit Suchterkrankungen (Rosenheim), wird aufgenommen. Das Betreute Wohnen für substituierte Menschen startet in Rosenheim mit zwölf Plätzen. Es werden weitere sechs Plätze für Betreutes Wohnen und Therapeutische Wohngemeinschaften für Menschen mit Suchterkrankungen genehmigt (Rosenheim) Ambulant Betreutes Wohnen Rosenheim – Therapeutische Wohngemeinschaften – Diakonie Rosenheim (dwro.de) . Im Bereich der Frühintervention werden Jugendlichen sogenannte FreD-Kurse (Frühintervention für erstauffällige Drogenkonsumentinnen und -konsumenten) angeboten. Hier können sie sich mit dem eigenen Konsum auseinandersetzen. https://dwro.de/standorte/einrichtung/suchtpraevention-und-intervention/

Die Aufsuchende Sozialarbeit zum Erhalt von Mietverhältnissen (ASA) https://dwro.de/standorte/einrichtung/aufsuchende-sozialarbeit-zum-erhalt-von-mietverhaeltnissen-asa-muenchen/ wird in München in Kooperation mit dem Internationalen Bund gegründet. Hier werden Menschen unterstützt, bei denen aus mannigfaltigen Gründen ein Verlust des Wohnraumes droht.

Die Schutzstelle Westpark (München), in der männliche Jugendliche in akuten Not- oder Krisensituationen aufgenommen werden, nimmt ihren Betrieb auf. Hier wird jungen Menschen ein sicheres Obdach geboten und der weitere Hilfebedarf wird abgeklärt. https://dwro.de/standorte/einrichtung/schutzstelle-am-westpark/

Eine zweite Familien Ergänzende Gruppe (FEG) wird im Münchner Stadtteil Bogenhausen eröffnet. https://dwro.de/standorte/einrichtung/familien-entlastende-gruppe-bogenhausen/

Mit dem neuen Schuljahr startet das Projekt des europäischen Sozialfonds „Schule – ich mach mit!“ in Rosenheim. Ziel ist, Kinder und Jugendliche, die den Schulbesuch verweigern, in einem alternativen Rahmen zu beschulen.

Die Sonderpädagogische Stütz- und Förderklasse (SFK) wird im sonderpädagogischen Förderzentrum (Rosenheim) eröffnet. Ziel ist es hier, die zusätzlich geförderten Kinder in die Regelschule rückführen zu können.

Stütz- und Förderklasse: SFZ Rosenheim (sfz-rosenheim.de)

In München wird das Angebot der Frühen Hilfen bei den Betreuten Wohnformen für Alleinerziehende angegliedert. Der Zugang zu den Frühen Hilfen erfolgt für die Familien über die Kinderkrankenschwestern des Referates für Bildung und Sport der Landeshauptstadt, mit der Zielsetzung der Verbesserung der Startchancen für neugeborene Kinder.

Am Förderzentrum Eugen-Pabst-Schule in Germering werden nun Jugendsozialarbeit und das Semi-Projekt (Sozialpädagogische Einzelfallhilfe für junge Menschen bei der Integration in Ausbildung und Arbeit) angeboten.

Eugen-Papst-Schule Sonderpädagogisches Förderzentrum Germering

In Wasserburg/Inn wird das Sozialkaufhaus SoWas, ein Projekt zur Förderung langzeitarbeitsloser Menschen und deren (Re)Integration in den Arbeitsmarkt, eröffnet.

Sozialkaufhaus Wasserburg – Diakonie Rosenheim (dwro.de)

Folgende Kindertagesstätten werden eröffnet bzw. übernommen:

Kindergarten mit Hort Endorferau zieht innerhalb Rosenheims um und firmiert nun unter Haus für Kinder Villa Kunterbunt Rosenheim https://dwro.de/standorte/einrichtung/haus-fuer-kinder-villa-kunterbunt/ , Haus für Kinder Prievena (Prien am Chiemsee) https://dwro.de/standorte/einrichtung/haus-fuer-kinder-prievena/ https://dwro.de/standorte/einrichtung/haus-fuer-kinder-marquette/ , die erste Kindertagesstätte des Diakonischen Werkes Rosenheim in München wird im Stadtteil Aubing eröffnet – die Kinderkrippe Rassogasse https://dwro.de/standorte/einrichtung/kinderkrippe-rassogasse/.

Interna

Die seit 2006 laufenden Planungen werden umgesetzt – in Eigenregie erfolgt der Baubeginn für den Sozialen Wohnungsbau in Kirchseeon.

Eine Kooperationsvereinbarung mit dem Diakonischen Werk Landshut für den Bereich der Jugendhilfe wird unterzeichnet. Die Jugendhilfe Landshut wird ein Bereich der Jugendhilfe Oberbayern.

Personalstand am 31.12.2008: 551 Mitarbeitende (364 Vollzeitäquivalente); 167 Zielgruppenbeschäftigte; 131 Honorarkräfte

Jahresumsatz: € 24.900.018

Bilanzsumme: € 11.983.537

2009

Die Grundsteinlegung für die erste betrieblich initiierte Kinderkrippe, die im Rahmen eines Kooperationsvertrages betrieben werden soll, erfolgt bei der Firma Steelcase (Kolbermoor). Zu Beginn des KiTa-Jahres im September startet der Betrieb.

Beschäftigungsmöglichkeiten für insgesamt weitere 15 Zielgruppenbeschäftigte (langzeitarbeitslose Menschen) werden in Rosenheim, unter anderem im Zentrum Arbeit Klepperpark und in der Werkstatt in der Innstraße, geschaffen.

Neue Angebote

Mit dem neuen Schuljahr startet die Diakonie Rosenheim an weiteren Schulen in Oberbayern mit Schulsozialarbeit und/oder Ganztagsbetreuung, unter anderem im Landkreis Miesbach.

Zur Ergänzung des bereits vorhandenen Jugendhilfeangebots in der Stadt München wird die Heilpädagogische Ambulanz eröffnet.

Für geflüchtete junge Menschen werden die Betreuten Wohnformen für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge als eigenes Angebot generiert. https://dwro.de/standorte/einrichtung/betreute-wohnformen-fuer-unbegleitete-minderjaehrige-fluechtlinge/

In Landshut startet ein zweites Projekt für schulverweigernde Kinder und Jugendliche.

Folgende Kindertagesstätten werden eröffnet bzw. übernommen

Kinderkrippe Holzwürmchen (Betriebskrippe der Firma Steelcase, Kolbermoor) https://dwro.de/standorte/einrichtung/kinderkrippe-holzwuermchen/ , Kindergarten Schatztruhe (Rosenheim) https://dwro.de/standorte/einrichtung/kindergarten-schatztruhe/.

Interna

Das ehemalige Verwaltungsgebäude der US Army im Bad Aiblinger Ortsteil Mietraching wird angekauft.

In Landshut erfolgt die Anerkennung als Jugendhilfeträger.

Das Gebäude in der Rosenheimer Straße 8, Wasserburg, wird gekauft.

Die Angebote der Flexiblen Jugendhilfe Rosenheim Stadt Ost ziehen in das Blaue Haus.

Die Tafel Kiefersfelden wird zukünftig von der Arbeiterwohlfahrt alleine betrieben.

Personalstand am 31.12.2009: 667 Mitarbeitende (491 Vollzeitäquivalente); 165 Zielgruppenbeschäftigte; 138 Honorarkräfte

Jahresumsatz: € 29.875.342

Bilanzsumme: € 14.719.378

2010

Das Diakonische Werk Rosenheim wird als bisher einzige Non-profit-Organisation als Referenzpartner der Fraunhofer-Gesellschaft zum Thema Wissensbilanz berufen.

Neue Angebote

Ein ehrenamtliches Dolmetschernetzwerk wird über die Allgemeine Kirchliche Sozialarbeit (Rosenheim) ins Leben gerufen, da es immer mehr Nachfragen von und Unterstützungsbedarf bei Menschen gibt, die einen Flucht- und/oder Migrationshintergrund haben und nicht ausreichend Deutsch sprechen für die notwendigen Kontakte mit Ämter, Behörden u. a. Auch viele andere Menschen benötigen Begleitung und/oder Unterstützung. https://dwro.de/ehrenamt/

Die Insolvenzberatung in Ebersberg wird eröffnet. Grundlage für die Schaffung dieses Angebots ist das 1999 eingeführte Recht zur Privatinsolvenz.

Angebote der Jugendsozialarbeit an Schulen, offene und gebundene Ganztagsschule und Jugendtreffs nehmen an insgesamt 24 verschiedenen Standorten in Oberbayern die Arbeit auf, unter anderem in der Stadt Miesbach.

Die erste Außenwohngruppe im Langzeitbereich der soziotherapeutischen Facheinrichtung Haus Sebastian (Kiefersfelden) startet. Zusätzlich werden zwei neue Außenwohngruppen mit je sechs Plätzen in der König-Otto-Straße (Kiefersfelden) für das Langzeitwohnen für Menschen mit Alkoholerkrankungen eröffnet.

Die Schutzstelle für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (München) wird eröffnet. Die Zielsetzung ist, den jungen Menschen ein sicheres Obdach zu gewähren und den weiteren Hilfebedarf herauszufinden.

Das Sozialpädagogische Jugendhaus Allach, eine weitere vollstationäre Wohnmöglichkeit für Jugendliche in München, öffnet seine Türen. https://dwro.de/standorte/einrichtung/sozialpaedagogisches-jugendhaus-allach/

Der Bürgertreff Raubling, die Soziale Stadt Raubling, öffnet die Türen, Im Einfang 35. Die zentrale Aufgabe ist, das soziale Engagement der Familien und Bewohner/-innen in diesem Gemeindeteil zu fördern und zu unterstützen.

Der Heilpädagogischen Ambulanz (München) wird ein Fachdienst für Kindertagesstätten angegliedert. Die Mitarbeitenden unterstützen Kinder, die die Kindertagesstätten des Diakonischen Werkes Rosenheim in München besuchen und besonderen Förderbedarf haben.

Folgende Kindertagesstätten werden eröffnet bzw. übernommen:

Haus für Kinder Ramersdorf (München) https://dwro.de/standorte/einrichtung/haus-fuer-kinder-ramersdorf/ , Kinderkrippe Vaterstetten (Schließung 2018), Kindergarten Villa Kunterbunt (Neufahrn) https://dwro.de/standorte/einrichtung/kindergarten-villa-kunterbunt/ , Kindergarten Keltenweg (Neufahrn) https://dwro.de/standorte/einrichtung/kindergarten-kita-am-keltenweg-1/  https://dwro.de/standorte/einrichtung/kita-am-keltenweg-haus-2-mit-schulkindergarten/ , Kindergarten Mintraching https://dwro.de/standorte/einrichtung/kindergarten-mintraching/ , Kinderkrippe Gräfelfing https://dwro.de/standorte/einrichtung/haus-fuer-kinder-graefelfing/ , Hort am Haidenaupark (München) https://dwro.de/standorte/einrichtung/hort-am-haidenaupark/.

Interna

Die neue Zentrale der Jugendhilfe Oberbayern nimmt ihre Arbeit auf dem Campus in Bad Aibling- Ortsteil Mietraching auf. Untergebracht und zusammengefasst werden dort: die Verwaltung der Jugendhilfe Oberbayern, verschiedene heilpädagogische und elementarpädagogische Angebote und das Fortbildungsinstitut DWRO Consult gGmbH.

Die Tafel Rosenheim zieht um – in die Westermayerstraße 1. Auch die Tafel Wasserburg schlägt ihr Angebot an einem neuen Platz auf – in der Brunhuberstraße 24. https://dwro.de/standorte/einrichtung/tafel-wasserburg/

Die Heilpädagogische Tagesstätte Kolbermoor zieht auf den Campus in Bad Aibling-Ortsteil Mietraching.

Die Angebote der Flexiblen Jugendhilfe Landshut ziehen in die Maistraße 8.

Personalstand am 31.12.2010: 842 Mitarbeitende (623 Vollzeitäquivalente); 177 Zielgruppenbeschäftigte; 144 Honorarkräfte

Jahresumsatz: € 34.874.120

Bilanzsumme: € 18.845.334

2011

Neue Angebote

Auch Bruckmühl bekommt ein Sozialkaufhaus, ein Projekt zur Förderung langzeitarbeitsloser Menschen und deren Reintegration in den Arbeitsmarkt.

Die Förderstiftung Diakonie kauft das Haus in der Austraße 34 (Rosenheim), um obdachlosen Alleinerziehenden Wohnraum zu sichern. So kann Haus Lichtblick starten.

Für sechs Wochen macht die Wanderausstellung „Kunst trotz(t) Armut“ in der Städtischen Galerie Rosenheim Station. Die Wanderausstellung, mit der die Evangelische Obdachlosenhilfe in Deutschland neue Wege in der Öffentlichkeitsarbeit beschreitet, öffnete erstmals 2007 in Berlin ihre Pforten. Rosenheim ist nun, durch das Engagement des Diakonischen Werkes Rosenheim, der 25. Ausstellungsort.

Die Schlüsselübergabe für das Bürgerhaus Mangfalltreff in Kolbermoor, Holzbreitenweg 6, findet statt. In diesem Haus wird nun auch das Quartiersmanagement untergebracht, das vorher als Bürgertreff in der von-Bippen-Straße angesiedelt war. Es hat die Aufgabe, die Lebensbedingungen der Bewohner/-innen eines Stadtteils in ihrem Sinne zu verbessern. Zudem finden ein Stadtteilcafé, Beratungsangebote, Angebote für Senioren und Seniorinnen und Ehrenamtliche, Selbsthilfegruppen und Berufsberatung hier ein Obdach.

Die Schuldnerberatung (Rosenheim) wird um das Angebot der Insolvenzberatung für Privatpersonen erweitert. Dazu finden auch monatliche Informationsveranstaltungen statt.

In Wasserburg wird die Außenstelle der Fachambulanz für Suchterkrankungen wiedereröffnet https://dwro.de/standorte/einrichtung/fachambulanz-fuer-suchterkrankungen-aussenstelle-wasserburg/  und eine Therapeutische Wohngruppe mit acht Plätzen für Menschen mit Alkoholerkrankungen kann ihr Domizil in der Rosenheimer Straße 8 beziehen.

Ein weiterer Integrationsbetrieb wird in Rosenheim eröffnet. Im Café / Bistro Arche werden Zuverdienstarbeitsplätze angeboten.

Das erste Familienseminar für Gefangene in Südbayern wird durchgeführt, ein Angebot für Familien von inhaftierten Menschen, in dem sie sich auf die Entlassung des Menschen aus der Haft und damit dessen Rückkehr in die Familie vorbereiten können (Rosenheim).

DiaKreativa wird in Rosenheim eröffnet – ein Atelier für suchtkranke und psychisch erkrankte Kunsthandwerker/-innen mit Verkauf von Werkstücken und Informationsbüro. In diesem Projekt werden zwei Jahre lang tagesstrukturierende Maßnahmen angeboten.

Mit dem neuen Schuljahr starten die Schulsozialarbeit und/oder Ganztagsbetreuung an weiteren Schulen in Oberbayern, unter anderem in den Landkreisen Starnberg und Bad Tölz-Wolfratshausen.

Folgende Kindertagesstätten werden eröffnet bzw. übernommen

Kindergarten Oberföhring (München) https://dwro.de/standorte/einrichtung/kindergarten-oberfoehring/ , Haus für Kinder Hirschgarten (München) https://dwro.de/standorte/einrichtung/haus-fuer-kinder-hirschgarten/ , Kinderkrippe Neuhausen (München) https://dwro.de/standorte/einrichtung/kinderkrippe-neuhausen-moosach/ , Haus für Kinder Aubing (München) https://dwro.de/standorte/einrichtung/haus-fuer-kinder-aubing/, die Projekte „Sprache und Integration“ und „Elternchance ist Kinderchance“ werden im Haus für Kinder Villa Kunterbunt und im Kindergarten Klabautermann (Rosenheim) installiert (Laufzeit bis 2016), „Sprache und Integration“ wird auch in diversen Münchner Kindertagesstätten und im Kindergarten Keltenweg (Neufahrn, bis 2016) initiiert.

Interna

Das Diakonische Werk Rosenheim wird alleiniger Gesellschafter der Diakonischen Dienste gGmbH, einem ambulanten Pflegedienst (Rosenheim) https://dwro.de/standorte/einrichtung/diakonische-dienste-rosenheim-ggmbh/ .

Es erfolgt die Zusammenlegung der Geschäftsbereiche Soziale Dienste und Suchthilfe zum Geschäftsbereich Soziale Dienste mit Klaus Voss und Susanne Podchul in der Geschäftsbereichsleitung.

Der Diakonische Rat stellt die Weichen für das Bildungshaus in Bad Aibling-Ortsteil Mietraching. Die grundliegende Idee ist die Vereinigung der Angebote einer Kindertagesstätte und einer Grundschule in einer Bildungseinrichtung.

Personalstand am 31.12.2011: 984 Mitarbeitende (713 Vollzeitäquivalente); 155 Zielgruppenbeschäftigte; 10 Honorarkräfte

Jahresumsatz: € 40.669.175

Bilanzsumme: € 19.294.578

2012

Thomas Beckmann, ein bekannter Cellist, der sich bundesweit für Obdachlose engagiert, gibt ein Benefizkonzert in der Erlöserkirche (Rosenheim) zugunsten der Obdachlosenarbeit des Diakonischen Werkes Rosenheim.

Die Wohngemeinschaft für Haftentlassene (Rosenheim) kann nach der Genehmigung durch den Bezirk Oberbayern um acht Langzeitplätze erweitert werden.

Im Mai 2012 ist die Auflösung des Diakonievereins Rosenheim abgeschlossen. Die Ambulante Altenhilfe wird in der Diakonische Dienste gGmbH weitergeführt.

Der Betreuungsverein Rosenheim feiert sein 20-jähriges Bestehen in der Arche.

Auch das fünfjährige Bestehen der Suchtpräventionsstelle (Rosenheim) bietet einen Grund zu feiern.

Der Integrationsfachdienst (Rosenheim) wird mangels Finanzierung aufgegeben.

Als kleine Anerkennung für alle Ehrenamtlichen wird ein Sommerfest beim Seewirt in Ecking am Simsee ausgerichtet.

Die Angebote der Jugendsozialarbeit werden ausgeweitet – z. B. wird Sozialarbeit an Schulen nun an allen Gymnasien und Realschulen im Landkreis Ebersberg angeboten.

Neue Angebote

Die Teilbetreute Wohngruppe Ramersdorf (München) für Jugendliche und junge Erwachsene wird eröffnet. https://dwro.de/standorte/einrichtung/teilbetreute-wohngruppe-ramersdorf/

Folgende Kindertagesstätten werden eröffnet bzw. übernommen:

Haus für Kinder Schwanthalerhöhe (München) https://dwro.de/standorte/einrichtung/haus-fuer-kinder-schwanthalerhoehe/ , Kinderkrippe Wawuschelland (Markt Schwaben, wird später in Schwabener Wichtelkinder umbenannt) https://dwro.de/standorte/einrichtung/kinderkrippe-schwabener-wichtelkinder/ , Haus für Kinder Welfenhöfe (München) https://dwro.de/standorte/einrichtung/haus-fuer-kinder-welfenhoefe/

Interna

Es erfolgt eine erneute Satzungsänderung durch die Mitgliederversammlung.

Peter Selensky wird zum Sprecher des Vorstands ernannt.

Zur Umsetzung des Beschlusses des Diakonischen Rats, auf dem Campus in Bad Aibling-Ortsteil Mietraching ein Bildungshaus zu etablieren, wird ein passendes Gebäude angekauft. Das Bildungshaus Bad Aibling nimmt mit dem Beginn des Schuljahres seine Tätigkeit auf. https://dwro.de/standorte/einrichtung/bildungshaus-bad-aibling/

Die Flexible Jugendhilfe Bad Tölz-Wolfratshausen wird ein eigener Bereich.

Im Bereich der Geschäftsstelle München wird der Geschäftsbereich Elementarpädagogik (Leitung: Franz Frey) geschaffen.

Personalstand am 31.12.2012: 1101 Mitarbeitende (823 Vollzeitäquivalente);130 Zielgruppenbeschäftigte; 10 Honorarkräfte

Jahresumsatz: € 46.957.337

Bilanzsumme: € 23.171.902

2013

Das Jahr beginnt mit einem ersten gemeinsamen Neujahrsempfang des Dekanats Rosenheim und des Diakonischen Werkes Rosenheim im Zentrum Arbeit Klepperpark (Rosenheim). Geladen sind Vertreter/-innen der Kommunen und der Landkreise im Dekanat, Vertreter/-innen der Kirchengemeinden und andere öffentliche Personen.

Ein Hochwasser in Rosenheim und Kolbermoor verursacht erhebliche Schäden im Mangfalltreff und bei der Kolbermoorer Tafel. Ansonsten kommen die Einrichtungen des Diakonischen Werkes Rosenheim glimpflich davon.

Im Hans-Schuster-Haus (Rosenheim) richtet das Diakonische Werk Rosenheim eine Ausstellung zum Thema Tolerante Charakterköpfe aus. Der Berliner Künstler Harald Birck http://harald-birck.de/ gestaltet Köpfe aus Ton. Modelle dafür sind obdachlose Menschen und Prominente. In der Ausstellung werden sie gegenübergestellt.

Im Rahmen der Ausstellung findet unter anderem eine Podiumsdiskussion zum Thema „Toleranz und Verantwortung“ im Hans-Fischer-Saal (Rosenheim) statt. Mit dabei sind Heribert Prantl (Leiter Ressort Innenpolitik, Süddeutsche Zeitung), Heinrich Bedford-Strohm (Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern) und, als Vertreter des Diakonischen Werkes Rosenheim, Peter Selensky.

In Rosenheim gibt es wieder was zu feiern – 40 Jahre Wohngemeinschaften für Obdachlose und Haftentlassene und das fünfjährige Jubiläum der Fachstelle Glücksspielsucht https://dwro.de/standorte/einrichtung/fachstelle-glueckspielsucht/ .

Die Selbsthilfekontaktstelle organisiert den ersten Selbsthilfegruppentag. Die in Rosenheim tätigen Selbsthilfegruppe stellen sich am Max-Josefs-Platz der interessierten Bevölkerung vor.

Die Vertreter/-innen der Gemeinden im Tegernseer Tal haben einstimmig das Diakonische Werk Rosenheim als Träger für Jugendsozialarbeit an den Grundschulen im Tegernseer Tal gewählt. Neue Angebote

Die Fachambulanz für Sucherkrankungen (Rosenheim) startet das Präventionsprojekt mindzone in Kooperation mit dem Landescaritasverband. Ehrenamtliche bieten im peer-to-peer-Ansatz (Gleichaltrige sprechen mit Gleichaltrigen) jungen Partygängerinnen und -gängern wichtige Informationen rund um das Thema legale und illegale Drogen in Clubs und auf Festivals. https://dwro.de/standorte/einrichtung/suchtpraevention-und-intervention/

Unter dem Dach des Zentrums Arbeit Klepperpark (Rosenheim) nimmt die Krebsberatungsstelle ihre Arbeit auf.

Im Auftrag des Landratsamtes Rosenheim wird die Asylbewerberbetreuung aufgenommen, vor allem in Kiefersfelden.

Die Herberge Ebersberg für Wohnungslose in der Baldestraße 1 wird eingeweiht.

Das Diakonische Werk Rosenheim beginnt mit der Jugendsozialarbeit an Schulen in München – der erste Standort ist die Grundschule an der Dieselstraße.

Das Projekt pro-aktiver Ansatz der Männerberatungsstelle wird auf alle Polizeiinspektionen im Landkreis Rosenheim ausgeweitet. Die Polizei weist jetzt bei Fällen häuslicher Gewalt, zu denen sie gerufen wird, auf das Angebot der Männerberatungsstelle hin.

Die Gemeindejugendpflege in Kumhausen nimmt ihre Arbeit auf. Hier arbeiten pädagogische Fachkräfte in der Unterstützung und Begleitung Jugendlicher und junger Erwachsener im Sozialraum.

Folgende Kindertagesstätten werden eröffnet bzw. übernommen

Kinderkrippe Krumbadstraße (München) https://dwro.de/standorte/einrichtung/kinderkrippe-krumbadstrasse/ , Kinderkrippe Klostergeister (Miesbach) https://dwro.de/standorte/einrichtung/kinderkrippe-die-kleinen-klostergeister/ , Kinderkrippe Kastelburgstraße (München) https://dwro.de/standorte/einrichtung/kinderkrippe-kastelburgstrasse/ , Kinderkrippe Feichtmayrstraße (München) https://dwro.de/standorte/einrichtung/kinderkrippe-feichtmayrstrasse/ , Kinderkrippe Luise-Bayerlein-Haus (Vaterstetten) https://dwro.de/standorte/einrichtung/kinderkrippe-luise-bayerlein-haus/

Interna

Der Sitz des Vereins wird von Rosenheim nach Bad Aibling-Ortsteil Mietraching verlegt. Auch hierzu wurde eine Satzungsänderung durch die Mitgliederversammlung vorgenommen.

Das Diakonische Werk Rosenheim beginnt mit dem Bau von Sozialwohnungen in der Sieghartstraße, Ebersberg.

Das für die Versorgung des Landkreises München mit Ambulanten Erziehungshilfen zuständige Sozialraumbüro wird aufgeteilt in zwei Gruppen – Süd/Ost und Nord/West.

Personalstand am 31.12.2013: 1101 Mitarbeitende (823 Vollzeitäquivalente); 130 Zielgruppenbeschäftigte; Honorarkräfte gibt es aufgrund von Gesetzesänderungen quasi nicht mehr.

Jahresumsatz: € 53.519.095

Bilanzsumme: € 26.981.750

2014

Der zweite gemeinsame Neujahrsempfang von Dekanat und Diakonischem Werk Rosenheim findet in Kolbermoor statt. Diesmal kann Frau Deneke-Stoll (Präsidentin der Landessynode) als Gastrednerin gewonnen werden.

Nach einem knappen Jahr Bauzeit ziehen die ersten Mietparteien in die Wohnanlage in der Sieghartstraße, Ebersberg.

Das Alkoholpräventionsprojekt des Bundes HaLT (Hart am Limit) der Fachambulanz für Suchterkrankungen wird für drei Jahre (Projektfinanzierung) auf den Landkreis Rosenheim ausgeweitet. Hier werden angehende Einzelhandelsfachkräfte und Getränkemarktmitarbeitende zum Thema Jugendschutz geschult. https://dwro.de/standorte/einrichtung/suchtpraevention-und-intervention/

Die Suchtambulanz nimmt mit dem Präventionsprojekt „safe – sauber feiern“ https://dwro.de/standorte/einrichtung/suchtpraevention-und-intervention/  am Bundeswettbewerb Gesundheitsförderung im Partysetting teil und erreicht Platz zwei. Hier werden Club- und Festivalpersonal, Kollektive und Securitymitarbeiter/-innen geschult. Gemeinsam werden Handlungsstrategien für ein sicheres Feiern von jungen Menschen im Partysetting erarbeitet.

Auch in diesem Jahr wird ein Sommerfest für alle Ehrenamtlichen beim Seewirt in Ecking am Simsee veranstaltet.

Neue Angebote

Die Jugendhilfe für neu ankommende Flüchtlinge startet in München in der ehemaligen Bayernkaserne. Unbegleitete minderjährige Geflüchtete haben ein Recht auf besonderen Schutz und Unterstützung. Sie dürfen nicht mit Volljährigen zusammen untergebracht werden. Es werden immer weitere Angebote gestartet, um die vielen Geflüchteten aufzunehmen. So werden nach und nach zusätzlich das Hotel Pollinger (München), ein großes Hotel in Hallbergmoos, wechselnde Häuser im Landkreis München und ein Hotel in Zorneding angemietet, um minderjährige Geflüchtete gut betreuen zu können. Gleichzeitig wird in den Häusern das Projekt Deutsch als Fremdsprache gestartet. Die jungen Menschen bekommen so eine Tagesstruktur und die ersten Deutschkenntnisse vermittelt.

Das Sozialpädagogische Jugendhaus Pullach (Kolbermoor) startet mit einer Clearing- und einer Wohngruppe für unbegleitete minderjährige Geflüchtete.

Das Sozialpädagogische Jugendhaus Pasing https://dwro.de/standorte/einrichtung/sozialpaedagogisches-jugendhaus-pasing/ und das Traumapädagogische Jugendhaus Solln https://dwro.de/standorte/einrichtung/traumapaedagogisches-jugendhaus-solln/ nehmen den Betrieb in München auf.

Die Nachfrage nach Betreuungsangeboten für alleinerziehende Mütter und Väter steigt. In München wird eine neue Einrichtung, die Betreuten Wohnformen für Alleinerziehende, geschaffen, die diese Zielgruppe in angemieteten Wohnungen und Häusern unterbringt und unterstützt. https://dwro.de/standorte/einrichtung/betreutes-wohnen-fuer-alleinerziehende/

Die Schuldnerberatung Rosenheim bietet regelmäßige Sprechstunden in den Justizvollzugsanstalten Bernau, Traunstein und Bad Reichenhall an.

„Mach HaLT“, ein neues Suchtpräventionsprojekt für Jugendliche der Fachambulanz in Rosenheim, wird mit einer Auftaktveranstaltung vorgestellt. https://dwro.de/standorte/einrichtung/suchtpraevention-und-intervention/

Der Jugendtreff an der Pauline-Thoma Schule, Kolbermoor, wird eröffnet. http://www.jugendtreff-kolbermoor.de/    https://dwro.de/standorte/einrichtung/jugendtreff-kolbermoor/

Folgende Kindertagesstätten werden eröffnet bzw. übernommen:

Kinderkrippe Kolbermoor (später Kinderkrippe Mangfallwichtel, dann Haus für Kinder Mangfallwichtel) https://dwro.de/standorte/einrichtung/haus-fuer-kinder-mangfallwichtel/ , Kinderkrippe Glühwürmchen (Rosenheim) https://dwro.de/standorte/einrichtung/kinderkrippe-gluehwuermchen/  , Kindertageszentrum Neuperlach (München) https://dwro.de/standorte/einrichtung/kindertageszentrum-neuperlach/ , Haus für Kinder Johann-Clanze-Straße (München) https://dwro.de/standorte/einrichtung/haus-fuer-kinder-johann-clanze-strasse/  , Haus für Kinder Neue Gärten Giesing (München) https://dwro.de/standorte/einrichtung/haus-fuer-kinder-neue-gaerten-giesing/ , Kinderkrippe Gustav-Meyrink-Straße (München) https://dwro.de/standorte/einrichtung/kinderkrippe-gustav-meyrink-strasse/ , Kinderkrippe Dom-Pedro-Straße (München) https://dwro.de/standorte/einrichtung/kinderkrippe-dom-pedro-strasse/ , Kinderkrippe Teutonenstraße (München) https://dwro.de/standorte/einrichtung/kinderkrippe-teutonenstrasse/ , das Haus für Kinder Heufeldmühle zieht innerhalb von Bruckmühl um und firmiert nun als Haus für Kinder Löwenzahn https://dwro.de/standorte/einrichtung/haus-fuer-kinder-loewenzahn/ , das Kinderhaus Prien wird umbenannt in Haus für Kinder Marquette . https://dwro.de/standorte/einrichtung/haus-fuer-kinder-marquette/

Interna

Die Flexible Jugendhilfe Bad Tölz-Wolfratshausen eröffnet ihr Büro in Geretsried. https://dwro.de/standorte/einrichtung/flexible-jugendhilfe-bad-toelz-wolfratshausen/

Die Personalverwaltung verlässt Rosenheim und bezieht neue Büroräume auf dem Campus in Bad Aibling-Ortsteil Mietraching.

Personalstand am 31.12.2014: 1571 Mitarbeitende (1165 Vollzeitäquivalente); 144 Zielgruppenbeschäftigte

Jahresumsatz: € 65.426.678

Bilanzsumme: € 29.835.636

2015

Der dritte gemeinsame Neujahrsempfang von Dekanat und Diakonie findet im Jugendraum des Stadtjugendrings im Lokschuppen, Rosenheim, statt.

Der Jahresempfang des Diakonischen Werks Bayern, der jedes Jahr in einem anderen Regierungsbezirk stattfindet, wird zum ersten Mal in Rosenheim im Kultur- und Kongresszentrum durchgeführt.

Der 15. Deutsche Kinder- und Jugendhilfetag findet in Berlin unter dem Motto „Kinder- und Jugendhilfe. viel wert. gerecht. wirkungsvoll.“ statt. Die Jugendhilfe Oberbayern beteiligt sich mit einem Stand.

Die Heilpädagogische Tagesstättengruppe in Glonn wird aufgrund mangelnder Nachfrage geschlossen.

Um alte Menschen und Pflegebedürftigkeit stärker in den Fokus der Allgemeinheit zu rücken, werden zwei Ausstellungen in Rosenheim organisiert: „Kunst trotz(t) Demenz“, des Diakonischen Werkes Deutschland, wird in die Stadtpfarrkirche St. Nikolaus geholt und „Bilder aus der Pflege“ werden im Foyer der Volksbank ausgestellt. Zusätzlich wird eine zweitägige Pflegekampagne – „Liebevolle Pflege“ – mit dem Pflegetruck des Diakonischen Werkes Bayern durchgeführt. In und rund um den Truck werden von den meisten Anbietern Ambulanter Pflege in Rosenheim Informationen geboten.

In diesem Jahr werden zwei „Dankeschönveranstaltungen“ für Ehrenamtliche organisiert: Im Februar der Inseltag auf Frauenchiemsee und im August das Sommerfest beim Seewirt in Ecking am Simsee.

Das zehnjährige Bestehen der Selbsthilfekontaktstelle (Rosenheim) wird mit einer Feier in Marias Kino in Bad Endorf gewürdigt.

Die ersten Einrichtungen für unbegleitete minderjährige Geflüchtete schließen wieder – die Hotels in Zorneding und Hallbergmoos.

Neue Angebote

Die offizielle Einweihung des Bildungshauses Bad Aibling geht mit einem Sommerfest einher.

Die Zentralstelle für Haftentlassene (Rosenheim) nimmt ihre Arbeit auf mit der Zielsetzung der Verbesserung der objektiven und subjektiven Lebensbedingungen der Menschen, um ihnen künftig eine gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen und sie zu einem deliktfreien Leben zu ermutigen und befähigen.

In Rosenheim, Gießenbachstraße 18, eröffnet eine Obdachlosenunterkunft mit 25 Plätzen.

Im Rahmen der Jugendhilfe für unbegleitete minderjährige Geflüchtete werden weitere Angebote geschaffen: Jugendhaus/Erstaufnahme Hinrichssegen, Jugendhaus Bernsteinhof (Landshut/Altdorf), Burg Schwaneck (Pullach, Landkreis München), das Sozialpädagogische Ankunftszentrum (München).

Folgende Kindertagesstätten werden eröffnet bzw. übernommen

Krippenhaus Brennerei Weißenfeld (Vaterstetten) https://dwro.de/standorte/einrichtung/kinderkrippenhaus-weissenfeld/ , Kindertageszentrum Reinmarplatz (München) https://dwro.de/standorte/einrichtung/kitz-reinmarplatz/ , Haus für Kinder Höltystraße (München) https://dwro.de/standorte/einrichtung/haus-fuer-kinder-hoeltystrasse/

Interna

Der Bürgertreff Raubling zieht in den Holzbreitenweg 6.

Die Mitgliederversammlung des Diakonischen Werks Rosenheim findet auf dem Campus in Bad Aibling-Ortsteil Mietraching statt.

Personalstand am 31.12.2015: 1813 Mitarbeitende (1382 Vollzeitäquivalente); 65 Zielgruppenbeschäftigte

Jahresumsatz: € 82.682.000

Bilanzsumme: € 29.894.000

2016

Der vierte gemeinsame Neujahrsempfang von Dekanat und Diakonie findet auf dem Campus Bad Aibling-Ortsteil Mietraching statt. Als Gastrednerin wird Pfarrerin Dr. Claudia Jahnel (Leiterin des Referats Mission Interkulturell des Partnerschaftszentrums Mission EineWelt) begrüßt.

Das Kombi-Modell Schulkinderbetreuung Schwindegg wird eingeweiht. Hier wird die bereits angebotene Mittagsbetreuung mit einer Hausaufgabenbetreuung kombiniert.

Dem Diakonischen Werk Rosenheim wird der Fundraisingpreis der Evangelischen Landeskirche Bayern für „archecup“ bei der Landessynode in Ansbach verliehen. Archecup ist ein Minigolfwettbewerb, zu dem die Rosenheimer Prominenz gebeten wird, mit einer eigenen Mannschaft anzutreten. Die Startgebühr fließt als Spende in die Obdachlosenarbeit.

Die Häuser in der ehemaligen Bayernkaserne, München, in denen unbegleitete minderjährige Geflüchtete untergebracht sind, und das Sozialpädagogische Ankunftszentrum schließen. Das Ersatzangebot ist das Young Refugee Center.

Neue Angebote

Die Schutzstelle für Kinder im Landkreis München öffnet ihre Pforten. Die Zielsetzung ist, Kindern, die aktuell beim Verbleib in ihren Familien gefährdet wären, ein sicheres Obdach zu gewähren, den weiteren Hilfebedarf herauszufinden und die zukünftige Unterbringung zu sichern – wenn möglich, Rückführung in die Familien, falls nicht möglich, eine stationäre Unterbringung oder eine Pflegefamilie. https://dwro.de/standorte/einrichtung/schutzstelle-fuer-kinder-zauberwald/

Durch die Eröffnung der Heilpädagogischen und Therapeutischen Wohngruppen für Schwangere, junge Mütter und deren Kinder wird auf die Zunahme der Hilfenachfragen für minderjährige und/oder psychisch belastete alleinerziehende Frauen in München reagiert. https://dwro.de/standorte/einrichtung/therapeutische-wohngruppen-fuer-schwangere-und-junge-muetter-sowie-deren-kinder/

Es erfolgt die erste Belegung der dezentralen Obdachlosenunterkunft in Ebersberg, Eberhardstraße 39, mit zehn Plätzen.

Familienhebammen beginnen ihre Arbeit bei den Betreuten Wohnformen für Alleinerziehende. Sie unterstützen werdende Eltern während der Schwangerschaft und in der Nachsorge bis zu drei Monate nach der Geburt des Kindes.

Mit dem Sozialpädagogischen Jugendhaus Ottobrunn eröffnet das Diakonische Werk Rosenheim seine erste vollstationäre Wohngruppe im Landkreis München.

In der Mittelschule an der Situlistraße (München) wird das Schulische Heilpädagogische Inklusionsprojekt gestartet.

Die Teilbetreute Wohngruppe Gräfelfing bietet ab sofort Plätze für Jugendliche und junge Erwachsene mit Betreuung für vier Stunden pro Tag. https://dwro.de/standorte/einrichtung/teilbetreute-wohngruppe-graefelfing/

Das Young Independent Living (YIL), eine Einrichtung nach § 13/3 SGB VIII für anerkannte junge Geflüchtete und Asylbewerber/-innen, die in Ausbildung und/oder Schulbesuch stehen, nimmt mit insgesamt 200 Plätzen den Betrieb auf (bis 2018).

Folgende Kindertagesstätten werden eröffnet bzw. übernommen:

Kinderkrippe Moosach (München) https://dwro.de/standorte/einrichtung/kinderkrippe-moosach/ , Haus für Kinder Neuhausen (München) https://dwro.de/standorte/einrichtung/haus-fuer-kinder-neuhausen/

Im Haus für Kinder Villa Kunterbunt (Rosenheim), im Haus für Kinder Brückmühl und im Kindergarten Keltenweg (Neufahrn) werden vorübergehend in Zusammenarbeit mit kommunalen Ämtern, als Unterstützungsangebot für geflüchtete Familien, Kinderbetreuungsplätze angeboten.

Interna

Die beiden für die Versorgung des Landkreises München mit ambulanten Erziehungshilfen zuständigen Sozialraumbüros werden wieder zusammengefasst. https://dwro.de/standorte/einrichtung/flexible-jugendhilfe-muenchen-landkreis/

Die Erstaufnahmeeinrichtung Hinrichssegen zieht nach Wasserburg um in eine vom Jugendhilfeträger Rummelsberger Dienste übernommene Erstaufnahmeeinrichtung mit 24 Plätzen und einer heilpädagogischen Gruppe. Das Haus in Hinrichssegen wird wieder als Jugendhaus, mit der Möglichkeit des längerfristigen Verbleibs für junge Menschen, genutzt.

Die Heilpädagogische Tagesstätte Bad Aibling-Ortsteil Mietraching wird als Heilpädagogische Gruppe an die Grundschule nach Großkarolinenfeld verlegt.

In diesem Jahr gibt es einige Veränderungen im Vorstand – Peter Selensky wird nach fast 18 Jahren verabschiedet. Johanna Schilling tritt ihren Dienst als Vorständin an und Rolf Negele wird zum Sprecher des Vorstands berufen.

Personalstand am 31.12.2016: 1806 Mitarbeitende (1367 Vollzeitäquivalente); 47 Zielgruppenbeschäftigte

Jahresumsatz: € 91.626.000

Bilanzsumme: € 29.298.000

2017

Die Fachstelle Häusliche Gewalt für Tatbeschuldigte, Verurteilte und Selbstmelder (vorher Männerberatungsstelle) wird durch die Bundesarbeitsgemeinschaft Täterarbeit Häusliche Gewalt e.V. (BAG-TäHG) zertifiziert. https://dwro.de/standorte/einrichtung/fachstelle-taeterinnenarbeit-haeusliche-gewalt-rosenheim/

Der Jahresempfang von Dekanat und Diakonie im Ballhaus Rosenheim steht im Zeichen des Beginns des Reformationsjahres.

Die Jugendhilfe Oberbayern nimmt mit einem Stand am 16. Deutschen Kinder- und Jugendhilfetag (DJHT) in Düsseldorf teil. Das Motto in diesem Jahr lautet „22 Mio. junge Chancen.

gemeinsam. gesellschaft. gerecht. gestalten.“

Es erfolgt eine erstmalige Teilnahme am Deutschen Evangelischen Kirchentag in Berlin, der unter dem Leitthema „Du siehst mich“ steht.

Das 20-jährige Bestehen der Soziotherapeutischen Facheinrichtung (STFE) in Kiefersfelden https://dwro.de/standorte/einrichtung/soziotherapeutische-facheinrichtungen-haus-sebastian-langzeitbereich/ , zehn Jahre Koordinationsstelle Suchtprävention und Gesundheitsförderung https://dwro.de/standorte/einrichtung/suchtpraevention-und-intervention/

und zehn Jahre DIAdonna https://dwro.de/standorte/einrichtung/diadonna-wohngemeinschaft-fuer-frauen/ bieten jeweils einen Grund zu feiern.

Für die rund 400 ehrenamtlich Mitarbeitenden wird ein Sommerfest am Simsee veranstaltet.

Der neue Leitsatz des Bereiches Kindertagesbetreuung der Jugendhilfe Oberbayern „Kind sein. Entdecken, erfahren, erleben“ wird bei der Einweihung der Büros der Geschäftsbereichsleitung Kindertagesstätten in München vorgestellt.

Die Suchtambulanz Rosenheim wird als Träger für die Durchführung der ambulanten Rehabilitation für pathologische Glücksspieler/-innen anerkannt.

Da immer weniger Geflüchtete nach Deutschland kommen, wird das Angebot der Jugendhilfe für neuankommende Flüchtlinge in München beendet. Die jungen Geflüchteten, die noch ankommen, finden in den bestehenden Jugendhilfeeinrichtungen Aufnahme. Im Young Refugee Center wird die Betreuung der Jugendlichen von Fachkräften der Landeshauptstadt München übernommen.

Neue Angebote

Das Projekt MI & BE startet im Münchner Stadtteil Fürstenried West – ein Laden mit Nachbarschaftscafé der Jugendhilfe Oberbayern.

In München wird ein (Reha-)Ausbildungsangebot für benachteiligte Jugendliche ins Leben gerufen. Es werden Ausbildungen im Bereich Malerei und Hauswirtschaft angeboten.

Das vollstationäre Angebot des Sozialpädagogischen Jugendhauses Ottobrunn wird durch die Teilbetreute Wohngruppe Ottobrunn erweitert.

Die Angebote der Jugendsozialarbeit an Schulen werden weiter ausgebaut, erstmals auch im Landkreis Landshut.

Der Runde Tisch Süd-Ost Oberbayern nimmt die Arbeit auf. Hier werden gesundheitsbezogene Selbsthilfegruppen bei der Antragsstellung an Krankenkassen unterstützt. Zusätzlich dient er als Schnittstelle zwischen den gesetzlichen Krankenkassen, den Selbsthilfegruppen und den Selbsthilfekontaktstellen.

Folgende Kindertagesstätten werden eröffnet bzw. übernommen:

Betriebskrippe der Stadtwerke München (München) https://dwro.de/standorte/einrichtung/kinderkrippe-swm-kindervilla/ , Haus für Kinder Vergissmeinnicht (Bruckmühl) https://dwro.de/standorte/einrichtung/haus-fuer-kinder-vergissmeinnicht/  , Haus für Kinder Garching https://dwro.de/standorte/einrichtung/haus-fuer-kinder-garching/

Interna

Von der Mitgliederversammlung der Diakonie Rosenheim wird eine Satzungsänderung beschlossen. Unter anderem wird festgelegt, dass neben dem Vorstand auch besondere Vertreter/-innen bestellt werden können, die rechtswirksam Geschäfte im Namen des Diakonischen Werkes Rosenheim abschließen können. Im Zuge dessen wird Margot Stöberlein, Leiterin des Personalmanagements, zur besonderen Vertreterin ernannt.

Der Markenname „Soziale Dienste Oberbayern“, unter dem alle Angebote der Erwachsenenhilfe des Diakonischen Werkes Rosenheim zusammengefasst werden, wird eingeführt. Hierunter werden die Eingliederungs- und Suchthilfe, die Angebote zu Arbeit und Teilhabe und die integrativen Dienste subsumiert.

Personalstand am 31.12.2017: 1837 Mitarbeitende (1393 Vollzeitäquivalente); 30 Zielgruppenbeschäftigte;

Jahresumsatz: € 90.272.000

Bilanzsumme: € 31.424.000

2018

Der Jahresempfang von Dekanat und Diakonie findet im Mareissaal in Kolbermoor statt.

Die Schutzstelle für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (München) schließt und feiert nach einer Renovierung ihre Wiedereröffnung als Schutzstelle Ramersdorf für männliche und weibliche junge Menschen zwischen elf und sechzehn Jahren. https://dwro.de/standorte/einrichtung/schutzstelle-ramersdorf/

Das Young Independent Living wird geschlossen. Als Nachfolgeeinrichtung werden die Betreuten Wohnformen im Domagkpark angeboten. https://dwro.de/standorte/einrichtung/flexible-betreute-wohnformen-domagkpark/

Die Heilpädagogische Wohngruppe für Schwangere, junge Mütter und deren Kinder (München) wird geschlossen. Die Räumlichkeiten werden nun für Betreute Wohnformen für Alleinerziehende genutzt. Die Therapeutische Wohngruppe für Schwangere, junge Mütter und deren Kinder bleibt bestehen.

Neue Angebote

Ferryboat – ein Projekt zur Übergangsbegleitung von Care Leavern (junge Menschen, die aus Unterstützungsangeboten der Jugendhilfe entlassen werden) und schwer zu erreichenden jungen Menschen in den Arbeitsmarkt – wird in München ins Leben gerufen. Die Laufzeit ist auf drei Jahre begrenzt.

Das Bundesprojekt „Kita-Einstieg: Brücken bauen in frühe Bildung“ wird in den Münchner Stadtteilen Giesing und Neuhausen implementiert. Es handelt sich um ein niedrigschwelliges Angebot, das erste Einblicke in das System der Kindertagesbetreuung gibt und Familien über die Möglichkeiten frühkindlicher Bildung informiert.

Das Kompetenzzentrum zur beruflichen Teilhabe (Rosenheim) startet als sogenannter „Anderer Leistungsanbieter“ https://dwro.de/standorte/einrichtung/anderer-leistungsanbieter/ , mit der Aufgabe, Menschen zur beruflichen Reha zu beraten und in die geeignete Form von Arbeit zu vermitteln. Außerdem sollen bei potenziellen Arbeitgebern und Arbeitgeberinnen bestehende Vorurteile und Ängste abgebaut werden, um mehr Inklusion zu ermöglichen.

Folgende Kindertagesstätten werden eröffnet bzw. übernommen:

Mittagsbetreuung am Sportpark (Unterhaching), später Hort am Sportpark Unterhaching https://dwro.de/standorte/einrichtung/hort-am-sportpark/

Interna

Vier Beratungsstellen werden im diaLog in der Kufsteiner Straße 55 (Rosenheim) zusammengeführt: die Fachambulanz für Suchterkrankungen, der Betreuungsverein, die Selbsthilfekontaktstelle und der Runde Tisch für Südostbayern.

DWRO-consult gGmbh eröffnet ein Büro in Innsbruck.

Die Mitgliederversammlung des Diakonischen Werkes Rosenheim findet auf dem Campus in Bad Aibling-Ortsteil Mietraching statt.

Personalstand am 31.12.2018: 1825 Mitarbeitende (1379 VZÄ), 38 Zielgruppenbeschäftigte

Jahresumsatz: € 93.973.000

Bilanzsumme: € 31.438.000

2019

Der Dekanatsempfang und die Mitgliederversammlung des Diakonischen Werkes Rosenheim finden auf dem Campus in Bad Aibling-Ortsteil Mietraching statt.

Auch in diesem Jahr gibt es wieder einiges zu feiern: 25 Jahre Betreutes Wohnen in der Austraße (Rosenheim) https://dwro.de/standorte/einrichtung/ambulant-betreutes-wohnen-rosenheim-betreutes-einzelwohnen/ , zehn Jahre Heilpädagogische Ambulanz (München), und 25 Jahre Sozialkaufhaus Trödelhof der Diakonie im Zentrum für Arbeit am Klepperpark (Rosenheim).

Neue Angebote

Der Bedarf an Unterstützung nach § 67 SGB XII für Personen in besonderen Lebensumständen und mit sozialen Schwierigkeiten nimmt zu. Das Diakonische Werk Rosenheim startet hierzu mit zwei Angeboten: je zwölf Plätze in München-Perlach https://dwro.de/standorte/einrichtung/eingliederungshilfe-muenchen-therapeutische-wohngemeinschaften-fuer-menschen-in-besonderen-sozialen-lebenslagen-twg67/ und im Hause am Schlosspark in Pullach / Kolbermoor.

Interna

Die bereichsübergreifende Marke „DIAKONIE regional“ wird als regionales Bindeglied zwischen Dekanat, Evangelischen Kirchengemeinden und dem Diakonischen Werk Rosenheim geschaffen. Hier werden alle überwiegend armutsorientierten sozialen Dienstleistungen zusammengefasst. Dazu gehören die Tafeln, das Quartiersmanagement, die Schuldner- und Insolvenzberatung, die kommunale Obdachlosenarbeit sowie die Fachstellen zur Verhinderung von Obdachlosigkeit. Die Marke beinhaltet zudem die Arbeit der Bezirksstelle, der Telefonseelsorge und die Koordination des ehrenamtlichen Engagements.

Dekanin Hanna Wirth wird nach mehr als zehn Jahren Tätigkeit im Diakonischen Rat verabschiedet.

Personalstand am 31.12.2019: 1872 Mitarbeitende (1385 Vollzeitäquivalente), 60 Zielgruppenbeschäftigte

Jahresumsatz: € 94.572.000

Bilanzsumme: € 31.689.000

2020 (1. Coronajahr)

Eine Mikrostudie zum Thema „Nähe-Distanz-Verhältnis der Kirchengemeinden im Dekanatsbezirk Rosenheim und der Diakonie Rosenheim“ wird veröffentlicht.

Die Stiftung Diakonie Rosenheim – Förderstiftung des Diakonischen Werks Rosenheim feiert ihr 20-jähriges Bestehen.

Das Young Independent Living (YIL) und die dort untergebrachte Reha-Ausbildung im Bereich Malerei (München) werden geschlossen.

Am 14.03. verstirbt Susanne Feindor im 94ten Lebensjahr. Sie war ehrenamtliche Vorständin des Diakonischen Werks Rosenheim von 1991 bis 1999 und Ehrenmitglied seit 2004.

Neue Angebote

Der Zuständigkeitsbereich der Frühen Hilfen wird auf Gemeinschaftsunterkünfte in München ausgeweitet. Hier sind Familien großen Belastungsfaktoren ausgesetzt und werden bei existenziellen Fragen unterstützt. https://dwro.de/standorte/einrichtung/fruehe-hilfen/

In der Münchner Sozialregion Laim-Schwanthalerhöhe wird das Projekt des Europäischen Sozialfonds Impuls-Family implementiert. Es soll bis 12/2021 laufen und hat das grundsätzliche Ziel der Integration in den Arbeitsmarkt, da Arbeitslosigkeit (Langzeitarbeitslosigkeit) eines Familienmitgliedes das gesamte Familiensystem belastet.

Der Start des Kooperationsprojekts „Wohnraumanpassung für ältere Menschen in der kreisfreien Stadt Rosenheim“ erfolgt. Bei der Diakonische Dienste gGmbH wird Beratung in Fragen der Wohnraumanpassung (Stichwort: Wie gestalte ich die Wohnung barrierefrei und altengerecht?) angeboten.

In Hausham wird ein Gebrauchtwarenhaus, ein Projekt zur Förderung langzeitarbeitsloser Menschen und deren (Re)Integration in den Arbeitsmarkt, eröffnet.

Das Interreg-Projekt der Diakonie Rosenheim und des Management Center Innsbruck (MCI) – ein grenzübergreifendes Forschungsprojekt zum Thema „Sozialraumorientierte und inklusive Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigung in der Grenzregion Bayern – Tirol‘“ beginnt mit der Laufzeit von einem Jahr. https://dwro.de/interreg-projekt/

Folgende Kindertagesstätten werden eröffnet bzw. übernommen

Kinderkrippe Klosterwichtel (Miesbach) https://dwro.de/standorte/einrichtung/kinderkrippe-klosterwichtel/

Interna

Es erfolgt die Umfirmierung der Kurzfassung des Vereinsnamens Diakonisches Werk des Evangelisch-Lutherischen Dekanatsbezirks Rosenheim e. V. von Diakonisches Werk Rosenheim in Diakonie Rosenheim.

Die erste virtuelle Mitgliederversammlung der Diakonie Rosenheim findet statt.

Die Sozialen Dienste Oberbayern werden in drei Geschäftsbereiche aufgeteilt – Eingliederungshilfe (Leitung: Sebastian Kurz) und Sucht (Leitung: Kaie Tamm), Integrative Dienste, Arbeit und Teilhabe (Leitung: Susanne Podchul).

Ulrike Stehle wird zur besonderen Vertreterin für alle Bereiche, die in der Marke „Jugendhilfe Oberbayern“ zusammengefasst sind, ernannt, Klaus Voss zum besonderen Vertreter für alle Bereiche, die in der Marke „Soziale Dienste Oberbayern“ zusammengefasst sind.

Johanna Schilling verlässt den Vorstand der Diakonie Rosenheim. Dr. Andreas Dexheimer wird vom Diakonischen Rat zum Mitglied des Vorstands bestellt. Vorstandssprecher Rolf Negele geht, nach über 37 Jahren im Dienst der Diakonie Rosenheim, in den Ruhestand.

Personalstand am 31.12.2020: 1554 Mitarbeitende

Jahresumsatz: € 91.903.000

Bilanzsumme: € 33.818.000

2021 (2. Coronajahr)

Das Bistro / Café Arche wird nun ganz geschlossen. Im zweiten Lockdown und der Schließung aufgrund der Coronarichtlinien der Bayerischen Landesregierung ist eine Weiterführung nicht mehr möglich. Alle Beteiligten werden in neue Arbeitsbereiche integriert.

Neue Angebote

Das Bundesprojekt „Kita-Einstieg: Brücken bauen in frühe Bildung“ wird in München-Ramersdorf von einem anderen Träger übernommen.

Die Fachstelle zur Verhinderung von Obdachlosigkeit im Landkreis Miesbach nimmt ihre Arbeit auf.

Die Ombudsstelle Kinder- und Jugendhilfe für Oberbayern geht in Rosenheim an den Start. Sie wird als Modellprojekt zunächst bis 31. Dezember 2023 betrieben und richtet sich an Menschen mit Fragen zu Verfahrensabläufen der örtlichen Kinder- und Jugendhilfe aus dem gesamten Regierungsbezirk Oberbayern (mit Ausnahme des Landkreises München). https://dwro.de/blog/2021/05/18/ombudsstelle-fuer-kinder-und-jugendhilfe-seit-anfang-des-jahres-in-rosenheim-3/

Folgende Kindertagesstätten werden eröffnet bzw. übernommen

Haus für Kinder Oberföhring (die tausendste Kindertagesstätte in der Stadt München) https://dwro.de/standorte/einrichtung/haus-fuer-kinder-oberfoehring/ , Haus für Kinder Südpark (München) https://dwro.de/standorte/einrichtung/haus-fuer-kinder-suedpark/ , Haus für Kinder Zauberwald (Kirchseeon) https://dwro.de/standorte/einrichtung/haus-fuer-kinder-zauberwald/

Interna

Für die Geschäftsleitung der Diakonie Rosenheim verantwortlich sind nun fünf Personen – Dr. Andreas Dexheimer als Sprecher des Vorstands, Christian Christ als Vorstand sowie Ulrike Stehle, Klaus Voss und Margot Stöberlein als besondere Vertreter/-innen.

Ein neues Corporate Design wird entwickelt und umgesetzt.

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