Kontaktinformationen
Wer hier arbeitet und wer für was zuständig ist

Im Gruppendienst arbeiten Fachkräfte unterschiedlicher Professionen (Kinderpfleger/-innen und Erzieher/-innen) im Wechseldienst, da wir eine überlange Öffnungszeit anbieten. Der Früh- sowie der Spätdienst findet gruppenübergreifend im jeweiligen Bereich – Krippe oder Kindergarten – statt und ab spätestens 16.30 Uhr findet der Spätdienst für alle Kinder der Einrichtung gemeinsam statt.

Das multiprofessionelle Team wird von einer Einrichtungsleitung und einer stellvertretenden Einrichtungsleitung geführt.

Leitung der Kindertageseinrichtung
Daniela Weiß
Tel.: +49 (0)172 2722388
E-Mail: daniela.weiss@jh-obb.de

Stellvertretende Leitung
Svenja Affeldt
E-Mail: svenja.affeldt@jh-obb.de

Daniela Weiß verantwortet die fachliche, wirtschaftliche, personelle und organisatorische Führung der Einrichtung. Sie hat eine spezielle Qualifikation als Einrichtungsleitung. Derzeit macht sie eine Zusatzausbildung zur Systemischen Beraterin.

Frau Svenja Affeldt ist als Stellvertretende Kitaleitung auch für die Kooperation mit FitZ, sowie für die Kooperation mit der Grundschule zuständig.

Wann wir geöffnet haben und wann Sie uns erreichen können

Die Einrichtung ist täglich von 7.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. In dieser Zeit sind wir sowohl telefonisch als auch persönlich für Sie erreichbar (Ausnahme: Unsere Schließzeiten).
Anmeldung finden gemäß den Informationen der Stadt Rosenheim in der für März geplanten Anmeldewoche statt. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, sollte im Verlauf des Kindergartenjahres noch ein Platz frei werden, Kinder auch während des laufenden Kitajahres aufzunehmen.

 

Unsere Schließzeiten (September 2020 bis Dezember 2021):
2020
31. August: Klausurtag / Tag für pädagogische Planung
23. bis 31. Dezember: Weihnachtsferien
2021
4. und 5. Januar: Weihnachtsferien
16. Februar (ab 12 Uhr): Faschingsdienstag
22. und 23. Februar: Konzeptionstag im Team
31. Mai bis 4. Juni: Pfingstferien
9. Juli: Betriebsausflug
6. August (ab 12 Uhr): Sommerferien
9. bis 27. August: Sommerferien
30. August: Betriebsausflug
23. Dezember (ab 12 Uhr): Weihnachtsferien
24. bis 31. Dezember: Weihnachtsferien

Warum es uns gibt

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie der gesellschaftliche Wunsch nach vorschulischer Bildung und Integration erfordern ein familienergänzendes Bildungs- und Betreuungsangebot. In genau diesem gesellschaftlichen Spannungsfeld bietet das Haus für Kinder Marquette eine Lösung.

Seit August 2013 haben Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr einen Rechtsanspruch auf frühkindliche Förderung in einer Tageseinrichtung oder Kindertagespflege (§ 24 Abs. 2 Satz 1 SGB VIII; Art. 1 Nr. 7 Kinderförderungsgesetz – KiföG).

Grundlage unserer Arbeit bilden das „Bayerische Kinderbildungs- und Betreuungsgesetz“ (BayKiBiG), seine Ausführungsverordnung (AVBayKiBiG), das achte Sozialgesetzbuch (SGB VIII) sowie das Bundeskinderschutzgesetz (BkiSchG). In der AVBayKiBiG sind die für alle staatlich geförderten Kindertageseinrichtungen verbindlichen Bildungs- und Erziehungsziele festgelegt.

Nach dem BayKiBiG definieren sich Kindertageseinrichtungen als familienergänzende und -unterstützende Einrichtungen mit einem Erziehungs-, Bildungs- und Betreuungsauftrag. Die Eltern werden in ihren Erziehungsaufgaben vom pädagogischen Personal begleitet, unterstützt und entlastet.

Jedes Kind hat gemäß § 22 Abs. 3 SGB VIII ein Recht auf Entwicklungsförderung zu einer selbständigen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit.

Unsere Kindertagesstätten bieten und gewährleisten jedem Kind vielfältige und entwicklungsadäquate Bildungs- und Erfahrungsmöglichkeiten. Entwicklungsrisiken begegnen wir frühzeitig und unterstützen Kinder bei ihrer sozialen Integration.

Für wen wir da sind
  • für Kinder im Alter von 0 bis 6 Jahren (zur Einschulung) unabhängig von Nationalität, Religion und Geschlecht
  • im Bedarfsfall für Kinder, die auf Vorschlag des Sozialreferats eine Kindertageseinrichtung besuchen sollen
  • für Kinder mit Bedarf eines Integrationsplatzes und Förderbedarf
  • selbstverständlich sind wir auch Ansprechpartner/-innen für Eltern im Rahmen der Erziehungspartnerschaft

Ausschlusskriterien für den Besuch unserer Einrichtung können besondere personelle Gegebenheiten oder auch ein nicht leistbarer Pflege- und Förderungsbedarf bzw. die Notwendigkeit, gesonderter räumlicher Voraussetzungen aufgrund einer Beeinträchtigung des jungen Menschen, sein.

Eine Aufnahme der Kinder erfolgt in der Regel ab bzw. zu einem festgelegten Stichtag nach Richtlinien der Gemeinde Prien für das folgende Kita-Jahr. Als Zeitraum für das jeweilige Kita-Jahr gilt die Zeitspanne vom 01.09. bis zum 31.08. des Folgejahres.

Die Aufnahme der Kinder erfolgt direkt über die Einrichtung. Sie erhalten den Voranmeldebogen in unserer Einrichtung, wir schicken Ihnen diesen auch gerne per Email zu. (siehe Kontaktdaten oben)

Was wir erreichen wollen
  • Unser Leitmotiv „KIND SEIN – entdecken, erfahren, erleben!“ bedeutet: In unseren Kindertagesstätten stehen die Kinder im Mittelpunkt!
  • Stärkung der Basiskompetenzen des Kindes
  • Entwicklung und Stärkung einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit des Kindes
  • Bildung, Betreuung und Versorgung im Hinblick auf die soziale, emotionale, körperliche und geistige Entwicklung des Kindes
  • Vorbereitung auf Kindergarten / Schule und die Unterstützung während der Grundschulzeit
  • Sicherung und Sicherstellung des Kindeswohls
  • Unterstützung der Personensorgeberechtigten hinsichtlich der Vereinbarkeit ihrer Erwerbstätigkeit / Bildungsmaßnahmen etc. und ihrer Familie
  • Unterstützung bildungsferner Haushalte bei Bildung, Betreuung und ihrer Integration
  • Erfüllung des Bildungs- und Erziehungsplans
  • Übergänge/Transitionen begleiten
  • Integration und Inklusion
  • Förderung von Werten im Sinne unseres Konzeptes
  • Gesunde Kindheit durch Bewegung, Ernährung und Bildung
  • Erziehungs- und Bildungspartnerschaft mit den Familien
Was wir anbieten
  • Liebevolle und wertebezogene Betreuung der Kinder
  • Förderung der Bildungsbereiche mit entsprechenden Basiskompetenzen
  • geregelte Tagesstruktur mit vielfältigen Bildungsangeboten
  • Mitsprache und Mitgestaltung im Sinn von Partizipation und Ko-Konstruktion
  • Erziehungspartnerschaft im regelmäßigen Austausch mit den Eltern
  • ein multiprofessionelles Team
  • Zusammenarbeit mit einem trägerinternen Fachdienst (HPA)
  • Qualitätsmanagement
  • spezielle Kooperationen mit externen Partnern z. B. Vorkurs Deutsch, Grundschulen, Heilpädagogen, Logopäden, Frühförderstelle uvm.
  • Vollverpflegung durch ein ausgewogenes Ernährungskonzept (Obst und Gemüse Fa. Steiner; REWE Rosenheim; Catering Apettito)

In unserer integrativen Einrichtung betreuen wir Kinder in 2 Krippengruppen, 3 Kindergartengruppen und einer Hortgruppe. Die detaillierte Angebotsbeschreibung können Sie unserer Konzeption entnehmen.

Tägliche Öffnungszeit von 7.00 bis 17.00 Uhr

  • Betreuung in zwei Krippengruppen mit je elf Kindern, davon sind zwei Integrationskinder, drei Kindergartengruppen zwei mit je 22 Kinder und eine mit 19 Kinder, insgesamt haben wir in den Kindergartengruppen Platz für insgesamt 7 Integrationskinder und eine Hortgruppe mit 22 Kindern und Platz für 3 Integrationskindern.
  • Ein Ernährungskonzept mit ausgewogener, täglich selbst gemachter Brotzeit und einem Mittagessen von Apettito Catering
  • Eine Vorschulgruppe die sich Gruppenübergreifend aus allen drei Kindergartengruppen zusammensetzt
  • Gezielte Sprachförderung für alle Altersgruppen
  • Gelebte Integration von Kindern mit speziellem Förderbedarf
  • Projekt-Arbeit mit langfristigen Projekten – nach dem Motto „Erfahren – Erleben – Bilden“
  • Aktivitäten innerhalb des Jahreskreises wie Lese-Nacht, Übernachtung uvm. (je nach Altersgruppe und Projekt)
  • Waldtag 1x wöchentlich, mit verschiedenen Ausflügen (z.B. besuch beim Bäcker, Feuerwehr etc.)
  • Guter Personalschlüssel
  • Eine Wohlfühl-Atmosphäre, in der Bindung und Geborgenheit zu Bildung und Selbständigkeit führt
  • Regelmäßige Elterngespräche über den Entwicklungsverlauf
  • Zudem legen wir ein besonderes Augenmerk auf die Förderung der Kinder im naturwissenschaftlichen und technischen Bereich (Zertifizierung zum „Haus der kleinen Forscher“) und arbeiten nach Elementen aus der Montessori und Reggio Pädagogik. Die Industrie- und Handelskammer München und Oberbayernqualifiziert dazu als Netzwerkpartner der Stiftung „Haus der kleinen Forscher” ganzjährig das Pädagogische Fachpersonal von Kindertageseinrichtungen in den Regionen Oberbayerns.
  • FitZ – Fit in die Zukunft – Begabungen erkennen und fördern – hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Rosenheimer Bildungslandschaft nachhaltig zu bereichern und zu verbessern. Dabei steht die ganzheitliche Förderung eines jeden Kindes mit seiner besonderen Begabung im Zentrum des Projekts, unabhängig von seiner sozialen Herkunft und seinem sozialen Umfeld. Fitzprojekt wir für Kinder im Kindergarten und Hortbereich angeboten
Wie wir ausgestattet sind

Es ist wichtig den Kindern eine vorbereitete Umgebung zu schaffen, in der sie Raum für Sicherheit und Orientierung finden. Dieser Raum ist grundlegende Voraussetzung dafür, dass die Kinder, das ihnen angelegtes Entwicklungspotenzial entfaltet und wichtige Basiskompetenzen entwickeln können. Die Einrichtung verfügt über viel Platz für die pädagogische Arbeit mit den Kindern. Jede der sechs Gruppen hat einen hellen Gruppenraum, gestaltet nach den momentanen Bedürfnissen der Kinder, und einen Sanitärbereich. Es gibt zusätzlich einen Mehrzweckraum, einen Heilpädagogik-Förderraum für Kindergarten und Hort und Krippenkinder, vier Nebenräume für Kleingruppen -und Intensivförderung, ein Teamzimmer, Einrichtungsleitungsbüro, ein Bereichsleitungsbüro, eine Zentralküche im Bereich des Kindergartens und zwei großen Eingangs -und Empfangsbereiche.

Die ehemalige Teeküche des Hortes wurde umgeändert in einen Matschraum. Der Raum bietet mit Wasserzugängen, Matschtisch die räumlichen Voraussetzungen zur Förderung für alle Kinder, die elementare Grunderfahrungen brauchen. Dies sind insbesondere Kindermit erhöhtem Förderbedarf.

Die Förderschwerpunkte und Inhalte umfassen ganzkörperliche Anregung und Aktivierung, umfassende Wahrnehmungsförderung, Aggressionsabbau, Verbesserung von Körpererfahrung und Körperschema. Die Methoden richten sich nach dem individuellen Förderbedarf des jeweiligen Kindes oder der Kindergruppe. Folgende Medien könne zum Einsatz kommen: Wasser (u.U. gefärbt), Kleister, Fingerfarben, Schaum, Wasserfarben, Knetseife, unterschiedlichste Gefäße, Schläuche, Pinsel, Bürsten, Schwämme, Sprenkler, Folien, Spiegel, Wasserspielbahn, Wasserspielzeug, Matschtisch, Bodenwanne, und vieles mehr. Beim Spielmaterial wie auch bei der Innenausstattung wurde und wird im besonderen Maße auf das Alter der zu betreuenden Kinder eingegangen und von Anfang an ein konsequentes Ausstattungsprinzip umgesetzt. So stehen den Kindern Bilderbuch -und Rückzugsecken, Rollenspielbereiche, Bauteppiche, Regelspiele und eine große Vielfalt an Motorik Spielzeug zur Verfügung. Zunehmend werden Naturmaterialien aus der Montessori miteinbezogen. Für Kinder mit erhöhtem Förderbedarf ist ausreichend spezifisches Material vorhanden. Der Außenbereich steht allen Altersklassen zur Verfügung. Es haben sich aber durch die sehr breite Altersmischung bevorzugte Zeiten für die einzelnen Altersstufen herauskristallisiert. Die Krippenkinder essen bereits gegen 11.00 Uhr zu Mittag und nutzt daher den Garten meist in der Zeit vor dem Essen, während die Kindergartenkinder in der Regel erst gegen 10.00 Uhr in den Garten gehen, da zuvor die Beschäftigungen stattfinden. Am Nachmittag kommen dann die Hortkinder dazu, zu dieser Zeit sind dann meist schon weniger Kinder im Haus. Unser Garten hat verschiedene Spielmöglichkeiten wie Rutsche, Sandkasten, Vogelnestschaukel, Wiesenflächen und Pflasterbereich zum Toben und Bobbycar-Fahren, Klettergerüst, Schaukeln, Wippe. Dennoch ist für jedes Alter ein spezifischer Bereich vorhanden, die großzügig angelegten Hochbeete geben den Krippenkindern einen eigenen Rückzugs- und Spielbereich, der ebenfalls mit Sandkasten und verschiedenen Bewegungsmöglichkeiten aus Naturmaterialien ausgestattet ist. Aber auch Brotzeit machen, Malen und Gestalten sind im Freien S Seite 16 auszudrücken. Ein Kreativraum soll genau das erreichen und ist darauf ausgelegt, ein optimales Umfeld für kreative, innovative und gleichzeitig lösungsorientierte Ideen. Hier haben die Kinder alle wichtigen Materialen (Pinsel, Papier, Holz usw.) zur Verfügung, um ihre Kreativität ausleben zu können.

Was wir erreicht haben

In unserer Arbeit ist Erfolg nur bedingt messbar und dennoch ist es nicht unmöglich. Unter Beachtung der individuellen Bedarfe der Kinder und ihrer Familien evaluieren wir unsere pädagogische Arbeit und überprüfen sie auf ihre Wirkung. Deshalb werten wir Daten aus und gestalten unter Berücksichtigung aller relevanten Fakten unsere Arbeit neu. Ziel dabei ist es, das, was wir tun, noch besser zu machen.

Im Folgenden nennen wir beispielgebend einige aktuelle Zahlen. 2020 wurden in der Einrichtung 225 Kinder betreut. Davon waren:

  • Krippenkinder: 22
  • Kindergartenkinder: 64
  • Hortkinder: 22
  • Mädchen: 43
  • Jungen: 62
  • Kinder mit einem Integrationsbedarf: 12

Der Anstellungsschlüssel von 9,6 beschreibt das Verhältnis pädagogischer Fachkräfte zur Anzahl der Kinder. Darüber hinaus wirken zusätzliche Personalressourcen im pädagogischen, hauswirtschaftlichen und administrativen Bereich (Verwaltung).

Im Kita-Jahr 2020/2021 haben wir 22 Kinder neu aufgenommen. 19 Kinder sind im Jahr 2020 ausgeschieden. Im Jahr 2020 hatten wir 28 Schließtage, davon 3 Fortbildungstage.

Die Elternevaluation im Jahr 2020 lag bei einem durchschnittlichen Zufriedenheitswert von 4,3 Sternen von fünf möglichen Sternen. Aufgrund der aktuellen Corona Situation war die Teilnahme der Eltern nicht so stark wie in den Jahren zuvor.

Was es Aktuelles gibt

Aktuell bieten wir eine Notbetreuung gemäß den Vorgaben zur Corona-Pandemie an. Einige Familien nehmen diese Notbetreuung in Anspruch und wir haben täglich im Durchschnitt 35-40 % der Kinder in der Einrichtung.

Im Jahr 2021 wollen wir weiter an unserer Konzeption arbeiten und bewegen uns hier konzeptionell in Richtung „Inklusiv Kita“. Inklusiv, lebendig, Herzlich, bei der Inklusion wollen wir, die Strukturen so schaffen, dass jeder Mensch von Anfang an teilhaben kann. Für die Kinder würde das heißen, dass alle Kinder gemeinsam in die nächstgelegene Kindertageseinrichtung gehen. Denn, wenn man über eine inklusive Pädagogik spricht, ist es eine logische Konsequenz, dass alle Kinder in den Blick genommen werden. Also auch Kinder mit Flucht-Erfahrung, multikulturellem Hintergrund, Kinder, die von Armut betroffen sind, verschiedenen Religionen angehören und in unterschiedlichen Familien-Konstellationen aufwachsen. Hierzu soll es nach und nach zur Umgestaltung der Räume kommen.

Mit wem oder was wir kooperieren

Innerhalb der Gemeinde Rosenheim sind wir eng vernetzt mit der Grund-und Teilhauptschule in Pang. Hier gibt es Kooperationstreffen und Lese-Tage von Grundschülern und Vorschulkindern. Ebenso wird über die Kooperationsschule der D240 Deutschvorkurs gestaltet.

Wer uns fördert und unterstützt
  • Freistaat Bayern
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