Selbsthilfekontaktstelle Rosenheim - SekoRo
Kontaktinformationen
Wer hier arbeitet und wer für was zuständig ist

Das multiprofessionelle Team der Selbsthilfekontaktstelle besteht aus vier Mitarbeiterinnen.

Bereichsleitung

Klara Demmler – Sozialmanagement (B.A. FH)
Tel.: +49 8031 35628 18
klara.demmler@sd-obb.de

Wann wir geöffnet haben und wann Sie uns erreichen können

Montag von 9 Uhr bis 13 Uhr
Dienstag von 9 Uhr bis 12 Uhr
Donnerstag von 11 Uhr bis 14 Uhr
und nach Vereinbarung

Warum es uns gibt

Es gibt viele gute Gründe für eine Selbsthilfe in Gruppen: Gemeinsam lässt sich einfach mehr aushalten und erreichen!
In Selbsthilfegruppen treffen sich Gleichgesinnte zum gemeinsamen Erfahrungs- und Informationsaustausch und zum Zusammensein. Ihr Anliegen ist es, sich bei der Bewältigung von Krankheiten, psychischen oder sozialen Schwierigkeiten gegenseitig zu unterstützen.
Zu spüren, nicht alleine von einer Krankheit oder einer schwierigen Lebenssituation betroffen zu sein, empfinden viele Menschen als beruhigend. Die Gruppenmitglieder können sich gegenseitig Verständnis, Trost, Entschlossenheit und Mut spenden, neue Verhaltensweisen ausprobieren und Erfahrungen austauschen. Dies gelingt deshalb so gut, weil jede Person der Gruppe aus eigener Erfahrung nachvollziehen kann, wie es dem / der anderen gerade geht.
Selbsthilfe ist der Austausch von Erfahrungen und Informationen, sie bedeutet gegenseitige Unterstützung, Solidarität und oft auch jahrelange Freundschaft.

Die „Selbsthilfekontaktstelle Rosenheim“ (SekoRo) der Diakonie Rosenheim ist daher zusammenfassend formuliert eine Kontakt-, Informations- und Koordinationsstelle für „Selbsthilfe“ für die Stadt und den Landkreis Rosenheim.

Für wen wir da sind

Wir sind für die Mitglieder vorhandener Selbsthilfegruppen sowie für am Thema „Selbsthilfe“ interessierte Menschen aus der Stadt und dem Landkreis Rosenheim da, unterstützen Sie aber auch gern dabei, eine neue Gruppe zu einer bisher noch nicht vertretenen Lebenslage zu gründen.

Was wir erreichen wollen

Wir wollen allgemein über das Thema „Selbsthilfe“ und über in der Region vorhandene Gruppen informieren, aber auch Interessierten dabei helfen, neue Selbsthilfegruppen zu gründen.
Gern vermitteln wir bei Bedarf auch Kontakte zu bestehenden Selbsthilfegruppen in der Region.

Was wir anbieten
  • Kostenfreie Information und Beratung rund um das Thema Selbsthilfe
  • Vermittlung Interessierter an bestehende Selbsthilfegruppen oder an entsprechende Beratungsstellen
  • Unterstützung bei der Gründung einer Selbsthilfegruppe
  • Information über die Selbsthilfebewegung in Stadt- und Landkreis Rosenheim, über regionale Ansprechpartner und Selbsthilfeverbände
  • Organisation von Fortbildungs- und Informationsveranstaltungen sowie Selbsthilfegruppen-Gesamttreffen
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Kooperation mit anderen Organisationen, die ebenfalls Selbsthilfe unterstützen

Wie die „Selbsthilfekontaktstelle Rosenheim“ eine Gruppe unterstützt:
Wir beraten und unterstützen Sie beispielsweise gern bei folgenden Fragen:  Wie gründet man eine Gruppe? Wie geht man am besten mit Menschen um? Wie leitet man eine Gruppe? Wie geht man mit Schwierigkeiten innerhalb der Gruppe um? Wie findet man eine passende Räumlichkeit?
Unabhängig von diesen Fragestellungen bieten wir Fortbildungen rund um das Thema „Selbsthilfe“ an oder geben Ihnen die Möglichkeit, sich mit anderen Selbsthilfegruppen auszutauschen / zu vernetzen.
Zudem helfen wir Ihnen dabei, Ihre Selbsthilfegruppe bekannt zu machen (z. B. über Beiträge in unserer Selbsthilfezeitung „Selbstbewusst“).

Kennen Sie eine existierende informelle Gruppen, die dieses Angebot interessieren könnte?
Kennen Sie eine Person, die eine Idee zu einer Gruppengründung hat oder  eine Gruppe gründen will?
Dann setzen Sie sich einfach mit uns in Verbindung!

Wie wir ausgestattet sind

Das Büro der „Selbsthilfekontaktstelle Rosenheim“ ist in das diaLog der Diakonie Rosenheim eingebunden.
Gemeinsam mit dem „Runden Tisch SüdOstOberbayern“, der „Fachambulanz für Suchterkrankungen“ und dem „Betreuungsverein“ verfügen wir über sechs großzügige Besprechungsräume.

Was wir erreicht haben

Über diesen Link kommen Sie zu allen Selbsthilfegruppen in Stadt und Land Rosenheim.

Mit wem oder was wir kooperieren

Runder Tisch SüdOstOberbayern
Adresse:
Diakonie Rosenheim
Geschäftsstelle des „Runden Tischs SüdOstOberbayern“
Kufsteiner Straße 55
83022 Rosenheim

Ansprechperson:
Lisa Dirnaichner
Tel.: 0 80 31 – 356 28 13 oder 0 16 0 – 575 73 14
runder-tisch@sd-obb.de

Sprechzeiten:
Dienstag von 9 Uhr bis 12 Uhr
Donnerstag von 9 Uhr bis 14 Uhr
und nach Vereinbarung

Vertreter/-innen aus den Selbsthilfegruppen am „Runden Tisch SüdOstOberbayern“ für die Amtszeit 2020 bis 2023 sind:

  • Sonja Egger
  • Karin Fischer
  • Rudolf Starzengruber
  • Franz Gardenz
  • Michael Hefer

 

Rosenheimer Dolmetschernetz
Selbsthilfegruppen sind in der Bundesrepublik eine wertvolle Ergänzung zu ärztlicher Behandlung, medizinischer Rehabilitation und zur Bewältigung von Lebenskrisen oder sozialen Problemen, denn hier sind die meisten Betroffenen und Angehörigen Expert/-innen auf ihrem Gebiet.
In Rosenheim haben in der Stadt beispielsweise rund 25 Prozent und im Landkreis rund zehn Prozent der Bewohner/-innen einen Migrationshintergrund.
Alle Rosenheimer/-innen sollen den gleichen Zugang zur Selbsthilfe bekommen – ungeachtet ihres Alters, Geschlechts, Handicaps oder ihrer sozialen oder kulturellen Herkunft. Genauso wichtig ist es auch, dass die Selbsthilfeangebote die kulturelle Vielfalt unserer Gesellschaft widerspiegeln. In vielen Kulturen ist diese Form der Selbsthilfe – auch die Begrifflichkeit – unbekannt. Umso bedeutsamer erschien es uns, dies zu ändern, da das Thema „Selbsthilfe“ bisher nur sehr wenige Menschen mit Migrationshintergrund erreicht hat.

Die „Selbsthilfekontaktstelle Rosenheim“ und das „Rosenheimer Dolmetschernetz“ haben sich daher zur Zusammenarbeit entschlossen. Das Projekt „Kultursensible Selbsthilfe“ entstand daraufhin im Januar 2019, mit der Idee, Menschen mit Migrationshintergrund eine Plattform zur Selbstorganisation zu bieten und die in Deutschland bekannte Selbsthilfe kennen zu lernen sowie Kontakte zu anderen Gruppen, Kulturen und Selbsthilfeformen zu ermöglichen. Die Gruppen können dabei interkulturell oder kulturspezifisch sein.
Bis jetzt ist auf diesem Weg eine Gruppe zum Thema „Integration“ und gegen soziale Isolation entstanden – das „Multikulturelle Tanzlabor“, das am 4. März 2019 im Bürgerhaus E-Werk gestartet ist.
Weitere Gruppen sind gerade in der Gründungsphase: Unter anderem die „Fair play, fair life, fair world – Interkulturelle Sport- und Freizeitgruppe“ und die „Womens Club- Selbsthilfegruppe für Russischsprechende Frauen“.

 

Projekt „Kultursensible Selbsthilfe“
Adress- und Kontaktdaten:
Kufsteiner Straße 55
83022 Rosenheim
Ansprechpartnerin: Giulia Giardina
Tel.: 0 80 31 – 356 28 10 oder 0 15 2 – 032 25 00 5
giulia.giardina@sd-obb.de

Wer uns fördert und unterstützt
  • Fördergemeinschaft der gesetzlichen Krankenkassenverbände in Bayern
  • Oberbayerisches Volksblatt GmbH & Co Medienhaus KG
  • Sparkassenstiftung Zukunft für die Stadt Rosenheim
  • Ursula und Walter Schatt Stiftung

Selbsthilfeförderung und -unterstützung in Oberbayern
Mit dem Gesetz zur Stärkung des Wettbewerbs in der gesetzlichen Krankenversicherung hat der Gesetzgeber auch eine Neufassung der rechtlichen Grundlage zur Selbsthilfeförderung beschlossen. Die frühere „Soll-Bestimmung“ ist im § 20h SGB V in eine „unbedingte Förderverpflichtung“ umgewandelt.
Selbsthilfegruppen aus dem Gesundheitsbereich erhalten auf dieser Grundlage Förderung von gesetzlichen Krankenkassen. Für jede regionale Selbsthilfegruppe in Bayern gelten gemeinsame Förderkriterien. Details können Sie im entsprechenden Merkblatt nachlesen. Die Anträge werden bayernweit bis zum 15. Februar des jeweiligen Jahres bei den Geschäftsstellen der zwölf regionalen „Runden Tische“ eingereicht und hier für die Vergabesitzung vorbereitet.
In der einmal jährlich stattfindenden Vergabesitzung stimmen die Krankenkassenvertreter/-innen über jeden Antrag ab und entscheiden über die Höhe der Fördersumme. Vertreter/-innen der örtlichen Selbsthilfegruppen wirken beratend in der Sitzung mit.

Der „Runde Tisch SüdOstOberbayern“ ist zuständig für die Regionen Rosenheim, Altötting, Berchtesdadener Land, Mühldorf am Inn und Traunstein.
Das „Selbsthilfezentrum München“ ist zuständig für Dachau, Ebersberg, Erding, Freising, Fürstenfeldbruck, Landsberg am Lech, München und Starnberg.
Die „Selbsthilfekontaktstelle Bad Tölz-Wolfratshausen“ ist zuständig für die Landkreise Bad Tölz-Wolfratshausen, Miesbach, Weilheim-Schongau und Garmisch-Partenkirchen.

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