Kontaktinformationen
Wer hier arbeitet und wer für was zuständig ist

Im Gruppendienst arbeiten Fachkräfte unterschiedlicher Professionen (Kinderpfleger/-innen, Erzieher/-innen, Sozialpädagogin, Hilfskräfte). Das Team wird vom heilpädagogischen Fachdienst und einer Hauswirtschaftskraft unterstützt.

Leitung der Kindertageseinrichtung

Bettina Walz – Erzieherin mit religionspäd. Abschluss und Soziale Arbeit B.A. (Juli 2021)
Tel.: +49 89 1511 1646 173
E-Mail: bettina.walz@jh-obb.de

Bettina Walz verantwortet die fachliche, wirtschaftliche, personelle und organisatorische Führung der Einrichtung. Aufgrund ihrer langjährigen Erfahrung wird sie zudem bei Fragen zu Nachhaltigkeit und ev. Kirche eingesetzt. Auch bei Fragen zum Gemeinwesenprojekt MI&BE ist sie Ansprechpartner (mi-be@jh-obb.de)

Sarah Eisenstecken ist die stellvertretende Leitung in der Kinderkrippe Gustav-Meyrink-Straße und unterstützt die Leitung in bestimmten Aufgaben sowie bei Abwesenheit.

Wann wir geöffnet haben und wann Sie uns erreichen können

Die Einrichtung ist von Montag bis Freitag von 07.30 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet.

Warum es uns gibt

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie der gesellschaftliche Wunsch nach vorschulischer Bildung und Integration erfordern ein familienergänzendes Bildungs- und Betreuungsangebot. In genau diesem gesellschaftlichen Spannungsfeld bietet die  Kinderkrippe Gustav-Meyrink-Straße  eine Lösung.

Seit August 2013 haben Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr einen Rechtsanspruch auf frühkindliche Förderung in einer Tageseinrichtung oder Kindertagespflege (§ 24 Abs. 2 Satz 1 SGB VIII; Art. 1 Nr. 7 Kinderförderungsgesetz – KiföG).

Grundlage unserer Arbeit bilden das „Bayerische Kinderbildungs- und Betreuungsgesetz“ (BayKiBiG), seine Ausführungsverordnung (AVBayKiBiG), das achte Sozialgesetzbuch (SGB VIII) sowie das Bundeskinderschutzgesetz (BkiSchG). In der AVBayKiBiG sind die für alle staatlich geförderten Kindertageseinrichtungen verbindlichen Bildungs- und Erziehungsziele festgelegt.

Nach dem BayKiBiG definieren sich Kindertageseinrichtungen als familienergänzende und -unterstützende Einrichtungen mit einem Erziehungs-, Bildungs- und Betreuungsauftrag. Die Eltern werden in ihren Erziehungsaufgaben vom pädagogischen Personal begleitet, unterstützt und entlastet.

Jedes Kind hat gemäß § 22 Abs. 3 SGB VIII ein Recht auf Entwicklungsförderung zu einer selbständigen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit.

Unsere Kindertagesstätten bieten und gewährleisten jedem Kind vielfältige und entwicklungsadäquate Bildungs- und Erfahrungsmöglichkeiten. Entwicklungsrisiken begegnen wir frühzeitig und unterstützen Kinder bei ihrer sozialen Integration.

Für wen wir da sind
  • für Kinder im Alter 8 Wochen bis 3 Jahren, unabhängig von Nationalität, Religion und Geschlecht
  • im Bedarfsfall für Kinder, die auf Vorschlag des Sozialreferats eine Kindertageseinrichtung besuchen sollen
  • selbstverständlich sind wir auch Ansprechpartner/-innen für Eltern im Rahmen der Erziehungspartnerschaft

Ausschlusskriterien für den Besuch unserer Einrichtung können besondere personelle Gegebenheiten oder auch ein nicht leistbarer Pflege- und Förderungsbedarf bzw. die Notwendigkeit, gesonderter räumlicher Voraussetzungen aufgrund einer Beeinträchtigung des jungen Menschen, sein.

Eine Aufnahme der Kinder erfolgt in der Regel ab bzw. zu einem festgelegten Stichtag nach Richtlinien der Stadt München für das folgende Kita-Jahr. Als Zeitraum für das jeweilige Kita-Jahr gilt die Zeitspanne vom 01.09. bis zum 31.08. des Folgejahres.

Die Aufnahme der Kinder erfolgt über den Kitafinder+
https://kitafinder.muenchen.de/elternportal/de/

Was wir erreichen wollen
  • Unser Leitmotiv „KIND SEIN – entdecken, erfahren, erleben“ bedeutet: In unseren Kindertagesstätten stehen die Kinder im Mittelpunkt!
  • Stärkung der Basiskompetenzen des Kindes
  • Entwicklung und Stärkung einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit des Kindes
  • Bildung, Betreuung und Versorgung im Hinblick auf die soziale, emotionale, körperliche und geistige Entwicklung des Kindes
  • Vorbereitung auf Kindergarten
  • Sicherung und Sicherstellung des Kindeswohls
  • Unterstützung der Personensorgeberechtigten hinsichtlich der Vereinbarkeit ihrer Erwerbstätigkeit / Bildungsmaßnahmen etc. und ihrer Familie
  • Unterstützung bildungsferner Haushalte bei Bildung, Betreuung und ihrer Integration
Was wir anbieten
  • Liebevolle und wertebezogene Betreuung der Kinder
  • Förderung der Bildungsbereiche mit entsprechenden Basiskompetenzen
  • geregelte Tagesstruktur mit vielfältigen Bildungsangeboten
  • Mitsprache und Mitgestaltung im Sinn von Partizipation und Ko-Konstruktion
  • Erziehungspartnerschaft im regelmäßigen Austausch mit den Eltern
  • ein multiprofessionelles Team
  • Zusammenarbeit mit einem trägerinternen Fachdienst (HPA)
  • Qualitätsmanagement
  • Kooperation mit der ev. Kirchengemeinde, Öko-Kids, Stadt München BNE
  • BNE (Bildung Nachhaltige Entwicklung), tiergestützte Pädagogik
  • Vollverpflegung und frisch zubereitetes Essen

Die Angebote erfolgen in verschiedenen Strukturen:

  • 3 Krippengruppen a 12 Krippenkinder mit 2 pädagogischen Fachkräften und zusätzlichen Hilfskräften Stundenweise

Die detaillierte Angebotsbeschreibung können Sie unserer Konzeption entnehmen.

Wie wir ausgestattet sind

Die Kinderkrippe Gustav-Meyrink- Straße ist die 1250te Kinderkrippe der Stadt München. Das zweigeschossige lichtdurchflutete Gebäude ist wie folgt ausgestattet

Erdgeschoss:
2 Gruppenräume mit angegliederten Schlafraum
1 großes Kinderbad
1 Küche mit Hauswirtschaftsraum
1 Kinderwagenraum
1 Gästetoilette
Weitere Lagerräume
Die Gruppenräume verfügen über einen direkten Zugang zum Garten

Obergeschoss:
1 Gruppenraum mit angegliederten Spielflur
1 Kinderbad
1 Personal-WC
Personalraum
Büro
1 großer Spielflur
1 Elternzimmer
Technik und Lagerräume

Garten:
Da die Kinderkrippe auf ein Parkgelände gebaut wurde, haben wir einen großzügigen Garten mit alt eingewachsenen Kastanienbäumen. Die Kinder haben ein vielseitiges abwechselndes Angebot im Garten.

Was wir erreicht haben

In unserer Arbeit ist Erfolg nur bedingt messbar und dennoch ist es nicht unmöglich. Unter Beachtung der individuellen Bedarfe der Kinder und ihrer Familien evaluieren wir unsere pädagogische Arbeit und überprüfen sie auf ihre Wirkung. Deshalb werten wir Daten aus und gestalten unter Berücksichtigung aller relevanten Fakten unsere Arbeit neu. Ziel dabei ist es, das, was wir tun, noch besser zu machen.

Im Folgenden nennen wir beispielgebend einige aktuelle Zahlen. 2020 wurden in der Einrichtung 53 Kinder betreut. Davon waren:

  • Krippenkinder: 23
  • Mädchen:8
  • Jungen: 15
  • Aufgenommen: 7

Der Anstellungsschlüssel von 8,4 beschreibt das Verhältnis pädagogischer Fachkräfte zur Anzahl der Kinder. Darüber hinaus wirken zusätzliche Personalressourcen im pädagogischen, hauswirtschaftlichen und administrativen Bereich (Verwaltung).

Im Jahr 2020 haben wir 7 Kinder neu aufgenommen in 2021 werden wir weitere Kinder aufnehmen. Im Jahr 2020 hatten wir 22 Schließtage Fortbildungstage im herkömmlichen Sinne waren auf Grund der Pandemie nicht möglich.

Die Elternevaluation im Jahr 2020 lag bei einem durchschnittlichen Zufriedenheitswert von vier Sternen von fünf möglichen Sternen. Die Teilnahme der Elternschaft lag bei 20%Prozent.

Was es Aktuelles gibt

Im Oktober bekam unser Tierstall ein „Make-Over“ und wurde gemeinsam mit Eltern und Ehrenamtlichen erneuert. Seit November begrüßen wir neben unseren Seidenhühnern unseren „Uschis“ auch zwei Häsinnen, die eine neues Zuhause gesucht haben und aus der Zucht des Stürzer Hofes in Germering kommen. Die beiden sind rheinische Schecken. Alle Tiere werden regelmäßig von unserer Tierärztin besucht. Die Pflege und Versorgung der Tiere teilt sich die Einrichtung mit den Eltern die Ihre Kinder in unserer Krippe betreuen lassen.

Tag der offenen Tür
Der Tag der offenen Tür kann am 09.03.22 leider nicht wie geplant stattfinden. Ein Ersatztermin wird baldmöglichst bekannt gegeben.

Um sich einen ersten Eindruck über unsere Einrichtung zu verschaffen, finden Sie unter folgendem Link ein Video unserer Kinderkrippe:
https://www.youtube.com/watch?v=585IRdfDrnI

Mit wem oder was wir kooperieren

Seit 2014 kooperieren wir mit den Akteuren, die Bildung für Nachhaltige Entwicklung vorantreiben und weiter etablieren. Ebenso ist uns die Kooperation mit der ev. Kirchengemeinde in Pasing, der Himmelfahrtskirche, sehr wichtig.

Kooperation mit dem Projekt „FoodGrube – Gemeinsam. Regional. Nachhaltig“
Im Mai 2021 wurde in unseren Kindertagesstätten in München ein Pilotprojekt zur Rettung von Lebensmitteln gestartet. Dafür wurde anfangs ’nur‘ die „Kinderkrippe Gustav-Meyrink-Straße“ der „Jugendhilfe Oberbayern“ mit Lebensmitteln des gemeinnützigen Projekts „FoodGrube – Gemeinsam. Regional. Nachhaltig“ beliefert – inzwischen sind es schon bis zu vier Einrichtungen.

In Kooperation mit Landwirtinnen und Landwirten aus dem Münchner Umland ‚rettet‘ die gemeinnützige Initiative Obst und Gemüse, das aufgrund seiner Optik oder aufgrund von Ernteüberschüssen keine Abnehmer/-innen findet, vor der Mülltonne. Dafür werden die Lebensmittel wöchentlich bei regionalen Landwirtinnen und Landwirten abgeholt.

Die Lebensmittellieferung durch die „FoodGrube“ ist nach einem Dreivierteljahr mittlerweile zu einem  festen konzeptionellen Bestandteil in der „Kinderkrippe Gustav-Meyrink-Straße“ geworden, durch den bereits fast 400 kg Lebensmittel gerettet werden konnten! Die Lebensmittel werden zum Teil haltbar gemacht, um sie nicht sofort verbrauchen zu müssen, oder die Speisepläne der Kinderkrippe  werden flexibel an die gelieferten Waren angepasst.
Inzwischen nehmen auch das „Haus für Kinder Oberföhring„, die „Kinderkrippe Rassogasse“ und die „Kinderkrippe Kastelburgstraße“ unserer „Jugendhilfe Oberbayern“ regelmäßig waren ab. Dadurch werden in den Einrichtungen teilweise Lebensmittelbestellungen über Unternehmen/Supermärkte gespart oder im Umfang reduziert.

Auch bei den Eltern findet die Zusammenarbeit mit der „FoodGrube“ großen Zuspruch. Zudem bietet die „Kinderkrippe Gustav-Meyrink-Straße“ kleine Workshops für die Kinder sowie für interessierte Eltern an, um hier die Thematik eines nachhaltigen Umgangs mit Lebensmitteln nochmals vertiefen zu können. Außerdem bietet auch die „FoodGrube“ in regelmäßigen Abständen einen ‚Marktstand‘ für die Eltern an, um auch ihnen so die Möglichkeit zu geben, Lebensmittel vor der Mülltonne zu retten.

Am 11. Oktober 2021 haben wir uns mit dieser Kooperation für den Bundespreis „Zu gut für die Tonne “ beworben.

Wer uns fördert und unterstützt
Landeshauptstadt München, Referat für Bildung und Sport

Diese Kita wird durch die Landeshauptstadt München im Rahmen der Münchner Förderformel gefördert.

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