Jugendwerkstatt Rosenheim: 16 von 16 bestandene Abschlussprüfungen

Ein erfolgreicher Ausbildungsjahrgang in der Jugendwerkstatt Rosenheim: Auch in diesem Jahr bestanden alle Auszubildenden ihre Abschlussprüfungen. Hinter diesem Ergebnis stehen viel persönlicher Einsatz, individuelle Förderung und eine starke gemeinsame Leistung.

16 Auszubildende der Jugendwerkstatt Rosenheim legten in diesem Sommer ihre Abschlussprüfungen in ganz unterschiedlichen Ausbildungsberufen ab. Zum Jahrgang gehörten Fachpraktiker*innen für Holzverarbeitung, Schreiner*innen, Fachpraktiker*innen im Maler- und Lackiererhandwerk, Maler*innen und Lackierer*innen, Verkäufer*innen, Kaufleute im Einzelhandel, Werker*innen im Gartenbau/GaLa, Bäcker*innen sowie Tiermedizinische Fachangestellte.

Erfreulicherweise bestanden alle 16 jungen Frauen und Männer erfolgreiche ihre Prüfungen und setzten damit die 100-Prozent-Bestehensquote der vergangenen Ausbildungsjahrgänge der Jugendwerkstatt Rosenheim fort.

Ein Absolvent konnte sich sogar über eine besondere Auszeichnung freuen: Nach seiner Ausbildung zum Fachpraktiker für Holzverarbeitung wurde er Innungsbester der Schreinerinnung Traunstein.

Individuelle Begleitung auf dem Weg in den Beruf

Die Jugendwerkstatt Rosenheim der Diakonie Rosenheim begleitet junge Menschen mit Förderbedarf dabei, eine Ausbildung erfolgreich abzuschließen und anschließend im Berufsleben Fuß zu fassen.

Neben der fachpraktischen Ausbildung gehören dazu der Besuch der Berufsschule, individuelle Förderplanung, zusätzlicher Stütz- und Förderunterricht sowie sozialpädagogische Begleitung. Die Ausbildung findet in den eigenen Ausbildungswerkstätten oder in Kooperationsbetrieben statt. Externe Betriebspraktika erleichtern zusätzlich den späteren Einstieg ins Berufsleben.

So können die jungen Menschen entsprechend ihrer individuellen Voraussetzungen und Stärken begleitet und auf ihren weiteren beruflichen Weg vorbereitet werden.

Gute Perspektiven nach dem Abschluss

Für viele der diesjährigen Absolvent*innen geht ihr Berufsweg direkt weiter: Einige werden von ihren Kooperationsbetrieben übernommen oder starten in eine neue Beschäftigung. Andere setzen ihren Bildungs- oder Ausbildungsweg fort – etwa an der Berufsoberschule oder mit einer weiterführenden Ausbildung zum Schreiner.

Gemeinsam Perspektiven schaffen

„Wir freuen uns sehr, dass alle 16 Auszubildenden ihre Abschlussprüfung bestanden haben“, sagt Verena Streit, Bereichsleitung der Jugendwerkstatt Rosenheim. „Unser Ziel ist, dass die jungen Menschen nach ihrer Ausbildung eine Perspektive haben und ihren nächsten beruflichen Schritt gehen können. Darauf arbeiten wir gemeinsam mit ihnen während der gesamten Ausbildung hin.“

Die Jugendwerkstatt Rosenheim verfolgt damit ein Ziel, das über den erfolgreichen Ausbildungsabschluss hinausgeht: Junge Menschen sollen nachhaltig in Beruf, Beschäftigung und Gesellschaft integriert werden.

Herzlichen Glückwunsch an alle 16 Absolvent*innen zu diesem Erfolg und alles Gute für ihren weiteren Weg!

Text: Lena Erhard

 

Lena Erhard
Autor: Lena Erhard

Nach oben scrollen