Krippe und Kindergarten Zellerpark in Übersee bilden seit September gemeinsam das Haus für Kinder Zellerpark. Die neue Struktur erleichtert den Übergang zwischen den Betreuungsformen und ermöglicht eine kontinuierliche pädagogische Begleitung vom Krippenalter bis zum Schuleintritt.
Für Kinder kann der Wechsel von der Krippe in den Kindergarten eine große Veränderung sein. Im gemeinsamen Haus für Kinder mit insgesamt 124 Betreuungsplätzen (100 Kindergartenkinder und 24 Krippenkinder) soll dieser Schritt künftig vertrauter werden: Krippenkinder können bereits vor dem Wechsel die Räumlichkeiten, andere Kinder und Mitarbeitende des Kindergartens kennenlernen.
„Ganz konkret bedeutet das, dass Krippenkinder schon vor dem Wechsel in den Kindergarten einige Zeit dort verbringen. Somit sind sie dann mit der Umgebung und dem Betreuungspersonal schon vertraut, wenn die eigentliche Kindergartenzeit beginnt“, erklärt Ulrike Blank, stellvertretende Geschäftsbereichsleiterin der Jugendhilfe Oberbayern.
Mehr Zusammenarbeit unter einem Dach
Die gemeinsame Einrichtung arbeitet künftig mit einer einheitlichen Konzeption und einem abgestimmten Bildungsverständnis. Gemeinsame Projekte, Feste und pädagogische Angebote lassen sich leichter umsetzen. Gleichzeitig können die insgesamt 16 Mitarbeitenden ihre Erfahrungen und Kompetenzen stärker miteinander teilen. Für die Kinder heißt es: „Die Krippenkinder können bei gemeinsamen Aktionen von den größeren Kindergartenkindern lernen und gleichzeitig üben die Kindergartenkinder, Rücksicht auf die kleineren zu nehmen und Verantwortung zu übernehmen“, berichtet Ulrike Blank. Auch für Familien werden Abläufe einfacher: Für beide Betreuungsformen gibt es eine gemeinsame Anlaufstelle.

Text: Susanne Neumann
Bild: Eine Mutter aus dem HfK Zellerpark