Kontaktinformationen
Wer hier arbeitet und wer für was zuständig ist

In der Heilpädagogischen Ambulanz arbeiten (Dipl.) Heilpädagoginnen und Sozialpädagogische Fachkräfte mit einschlägiger Berufserfahrung. Die Pädagoginnen verfügen über unterschiedliche Zusatzqualifikationen. Das Methodenspektrum im Team reicht von den Traumapädagogik, Psychomotorik, Systemische Familientherapie, Bindungstheorien (nach Brisch), bis hin zu Heilpädagogischem Reiten, Marbuger Konzentrationstraining und Video-Home-Training.

Bereichsleitung

Annika Weinfurtner – Diplom-Heilpädagogin (FH)
Tel.: +49 (0) 162 92 44 865
E-Mail: annika.weinfurtner@jh-obb.de

Annika Weinfurtner verantwortet die fachliche, wirtschaftliche, personelle und organisatorische Führung der Einrichtung.

Wann wir geöffnet haben und wann Sie uns erreichen können

Weitere Ambulanzen befinden sich in:

HPA Bernau
Aschauerstraße 17
83233 Bernau
Tel.: +49 (0)8051 6404 826

HPA Ebersberg
Flossmannstraße 2
85560 Ebersberg
Tel.: +49 (0)8092 2321 008

HPA Markt Schwaben
Webergasse 5
85570 Markt Schwaben
Tel.: +49 (0)8121 2580 64

HPA Heufeld
Hans-Scheibmaier-Straße 2a
83052 Heufeld
Tel.: +49 (0)8025 2862 0

HPA Rosenheim
Reichenbachstraße 7
83022 Rosenheim
Tel.: +49 (0)8031 3528 067

Warum es uns gibt

Die Heilpädagogische Ambulanz erbringt Leistungen der Eingliederungshilfe.
Kinder und Jugendliche mit einer Behinderung oder einer drohenden Behinderung haben einen Anspruch auf Förderung, wenn diese notwendig ist, um die Teilhabe in der Gesellschaft (Kindergarten, Schule, sozialem Umfeld) zu gewährleisten.
Der Bezirk Oberbayern finanziert nach §53 SGB XII Hilfen für Kinder vom Säuglingsalter bis zu deren Einschulung. Diese Regel gilt, wenn das Kind eine geistige, körperliche und/oder seelische Behinderung hat oder von einer Behinderung bedroht ist.
Bei Schulkindern ist der Bezirk Oberbayern nur für Kinder mit geistigen und/oder körperlichen Behinderungen zuständig.
Für Kinder und Jugendliche mit einer seelischen Behinderung ist nach §27 und $35a SGB VIII ab dem Schuleintritt das örtliche Jugendamt zuständig.

Für wen wir da sind

Wir bieten Heilpädagogische Förderungen in unseren Ambulanzen an. Diese richten sich an Kinder zwischen einem und 16 Jahren mit Entwicklungsverzögerungen, Wahrnehmungsschwierigkeiten, Förderbedarf im sozial-emotionalen Bereiche (z.B. Selbstwertproblemen, Autismus-Spektrum-Störungen) sowie Auffälligkeiten in der Motorik oder Problemen im kognitiven und / oder sprachlichen Bereich. Des Weiteren unterstützen wir Kinder, die Lern- und Konzentrationsschwierigkeiten haben oder unter Antriebsarmut leiden. Der Bedarf an heilpädagogische Förderung bzw. Unterstützung wird grundsätzlich über ein (fach-) ärztliches oder psychologisches Gutachten bescheinigt.
Zusätzlich begleiten wir auch Kinder mit einem Integrationsplatz in Regeleinrichtungen (Kindertagesstätten), mit dem Ziel sich baldmöglichst ohne Unterstützung in den Gruppengeschehen einzufügen. Dabei arbeiten wir eng mit den Einrichtungen zusammen und bieten Beratungsgespräche und Elternarbeit an.

Was wir erreichen wollen

Die Kinder sollen befähigt werden in individuell angemessener Weise am Leben in Gemeinschaften wie Familie, Kindergarten, Schule und dem sozialen Umfeld teilzunehmen.

Was wir anbieten

Bei der Heilpädagogischen Ambulanz (HPA) steht das Kind mit seinen Ressourcen im Mittelpunkt. Wir bieten eine ganzheitliche heilpädagogische Begleitung sowie heilpädagogische Förderdiagnostik für Kinder mit körperlichen und/oder psychischen Beeinträchtigungen. Unsere system- und lösungsorientierte Arbeit bezieht das Bezugssystem des Kindes – die Familie – aber auch beteiligte Nachbardisziplinen (Ärzte, Therapeuten, etc.) ein.

In der Regel umfasst eine Fördereinheit 45 min und wird vom zuständigen Kostenträger für 1 Jahr bewilligt.

Wie wir ausgestattet sind

Die Heilpädagogischen Ambulanzen sind je nach Ort unterschiedlich ausgestattet. In der Regel gibt es ein Spielzimmer mit heilpädagogischen Spiel- und Bastelmaterial. Wir arbeiten viel mit Bilderbüchern, die z.B. verschiedene Gefühle ansprechen.

Wir verfügen über Materialien, die die Wahrnehmung und die Konzentration fördern. Für Rollenspiele stehen Puppenhaus, Handfiguren, Playmobil und Kuscheltiere zur Verfügung. Oft haben wir eine Verkleidungskiste und einen kleinen Sandkasten für Sandspiele in den Einrichtungen. An unserer Werkbank können die Kinder ihre Feinmotorik verbessern und ihre kreativen Ideen umsetzen. Die Räume sind kindgerecht und ansprechend gestaltet.

Was wir erreicht haben

Wir arbeiten mit sehr vielen Kindergärten in den Landkreisen Ebersberg, Markt Schwaben, Rosenheim und Chiemgau zusammen. Die Anzahl unserer Kooperationspartner steigt jährlich.

Wir fördern zwischen 180 und 200 Kindern im Jahr.

Was es Aktuelles gibt

Die Heilpädagogischen Förderstunden können auch während der Corona Pandemie stattfinden. Die Kinder, die einen Integrationsplatz im Kindergarten belegen, haben Anspruch auf Förderstunden.

Mit wem oder was wir kooperieren
  • Bezirk Oberbayern
  • Jugendämter
  • Kindergärten im Landkreis, Rosenheim, Markt Schwaben, Ebersberg und Chiemgau
  • Ärzten und Therapeuten
  • Schulen
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