Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer Rosenheim
Kontaktinformationen
Wer hier arbeitet und wer für was zuständig ist

In der MBE arbeiten Sozialpädagog/-innen oder Fachkräfte mit vergleichbarer Qualifikation. Alle Mitarbeitenden verfügen über langjährige Erfahrung und fundiertes Fachwissen, z.B. in den Bereichen Sozialrecht, Aufenthaltsrecht, Berufliche Anerkennung.

Es werden Menschen aus Stadt und Landkreis Rosenheim beraten.

Bereichsleitung

Heike Schröter – Diplom-Sozialpädagogin (FH)
Zentrum Migration und Flucht
Tel.: +49 (0)8031 35285 13
E-Mail: heike.schroeter@sd-obb.de

Wann wir geöffnet haben und wann Sie uns erreichen können

Sie können uns von Mo – Fr telefonisch, per E-Mail oder vor Ort erreichen.

Für persönliche Beratungsgespräche vereinbaren wir gerne Termine – bei Bedarf auch mit Dolmetscherunterstützung. Darüber hinaus bieten wir in den Sprachschulen parallel zu den Integrationskursen offene Sprechstunden an.

Warum es uns gibt

Um zuwandernden Menschen ein Einleben in unserer Gesellschaft zu erleichtern, Potentiale zu erschließen und Problemen wie z.B. prekären Arbeitsverhältnissen, Armutsgefährdung oder Parallelgesellschaften vorzubeugen, wurden von der Bundesregierung im Aufenthaltsgesetz Instrumente der Verbesserung und Förderung der Integration festgeschrieben. Zu den drei Säulen gehört die Migrationsberatung, die Sprachförderung und spezielle Projektfördermöglichkeiten.

Für wen wir da sind

Die MBE wendet sich an Personen über 27 Jahren mit Bleibeperspektive. Ratsuchende können z.B. sein: EU-Bürger(innen), Drittstaatler nach Familiennachzug oder mit Arbeitsvisum, Kontingentflüchtlinge, Ortskräfte oder Flüchtlinge mit positivem Asylbescheid.

In der Regel beraten wir während der ersten drei Jahre nach der Einreise oder während des Besuches eines Integrationskurses. In Ausnahmefällen unterstützen wir auch in den Jahren danach bei Themen der nachholenden Integration.

Was wir erreichen wollen

Die MBE initiiert, steuert und begleitet den Integrationsprozess, das heißt wir stehen während der Zeit des Einlebens in Deutschland mit Rat, Ermutigung und Unterstützung in fast allen Situationen des täglichen Lebens zur Seite. Damit möchten wir den Aufbau eines selbständigen, unabhängigen Lebens hier unterstützen und gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen.

Was wir anbieten

Häufige Themen in unserer Beratung sind: Spracherwerb, Familie und Kinder, Finanzen und Sozialsysteme, Alltagsbewältigung und -organisation sowie Wohnen und Freizeit. Wir helfen bei Ämterkontakten und Aufenthaltsfragen. Wir besprechen berufliche Pläne, erklären, wie die Arbeitsplatzsuche in Deutschland abläuft und unterstützen beim Erstellen von Bewerbungsunterlagen. In der Regel beraten wir nach dem CaseManagement-Verfahren und leiten nach Auftragsende bei Bedarf in die Regelversorgung über.

Wie wir ausgestattet sind

Im Zentrum Migration und Flucht stehen Beratungsbüros und ein Schulungsraum zur Verfügung.

Was wir erreicht haben

Die MBE der Diakonie begleitet seit über 10 Jahren ankommende Menschen in der Region Rosenheim. Im Jahr 2020 wurden z.B. 190 Personen in 620 Beratungen unterstützt.

Was es Aktuelles gibt

Ende Dezember 2020 wurde eine vierteljährliche ambulante Rechtsberatung zu Aufenthalts- und Asylfragen durchgeführt. Ein ehrenamtlich tätiger Anwalt beantwortete Fragen von ca. 10 Ratsuchenden.

Ab August 2021 werden wir die Inhalte der App „Integreat“ für die Stadt Rosenheim pflegen.
Die App beinhaltet wichtige Anlaufstellen und Informationen in mehreren Sprachen zum Thema „Neu Ankommen in Rosenheim“.

Mit wem oder was wir kooperieren

Die MBE bewegt sich in einem dichten Netzwerk aus Sprachschulen, Ämtern, Fachdiensten (hier insbesondere die JMDs), Kitas und Schulen.

Wer uns fördert und unterstützt

Die Migrationsberatung wird gefördert durch das Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat. Zusätzlich fördern uns die Diakonie Bayern, die Stadt und der Landkreis Rosenheim. 

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