Sprach- und Lernpraxis an der Grafen-von-Sempt-Mittelschule
Kontaktinformationen
Wer hier arbeitet und wer für was zuständig ist

In der Begleitung der Kinder und Jugendlichen im Rahmen der Sprach- und Lernpraxis in der Deutschklasse an der Grafen-von-Sempt-Mittelschule Markt Schwaben arbeiten pädagogische Fachkräfte im Tandem mit der Lehrkraft der Klasse in intensiver Kooperation und gegenseitiger Unterstützung. Der Fokus der pädagogischen Fachkraft liegt in der Bearbeitung und Unterstützung von sozial-emotionalen Fähig- und Fertigkeiten. Dies als Mehrwert zur schulischen Bildungsvermittlung.

Bereichsleitung

Sabine Plefke
Tel.: +49 (0)89 606664141
E-Mail: sabine.plefke@jh-obb.de

Sabine Plefke verantwortet die fachliche, wirtschaftliche, personelle und organisatorische Führung der Angebote im Bereich 10. Zudem steht sie als Bereichsleitung als Ansprechpartner*in für die Kooperationspartner zur Verfügung.

Warum es uns gibt

Die Sprach und Lernpraxis stellt mittlerweile ein bewährtes Konzept der sozial-emotionalen Unterstützung von Schülerinnen und Schülern, welche noch nicht über ausreichende Deutschkenntnisse verfügen dar, um an einer Regel-Schulklasse teilhaben zu können. Sie bietet im Rahmen eines schulischen Gesamtkonzepts einen Schwerpunkt sozialer und schulischer Förderung in einem ganzheitlichen Sinn. Ebenso bietet die pädagogische Begleitung eine große Unterstützung bei der Bewältigung ihrer Alltagskonflikte, der generellen Entwicklungsaufgaben im Jugendalter und bei der Bewältigung ihrer Erlebnisse, beispielsweise auf der Flucht nach Deutschland.

Diese jungen Menschen sollen zudem kontinuierlich und zielstrebig in der deutschen Sprache gefordert und gefördert werden. Bei erfolgreichen Lernfortschritten sollen die jungen Menschen in die entsprechende Jahrgangsstufe geführt werden.

Für wen wir da sind

Schülerinnen und Schüler der Deutschklasse an der Grafen-von-Sempt-Mittelschule Markt Schwaben, deren Eltern und die Schulfamilie.

Was wir erreichen wollen

Zielsetzung ist die Unterstützung und Begleitung von Schülerinnen und Schülern in einem ganzheitlichen Ansatz von Bildung. Die informelle Bildung verteilt auf den gesamten Schultag sorgt für die Zielgruppe zu einem Erleben von Schule als wichtigen Lebensraum, in dem neben reiner Wissensvermittlung auch andere Aspekte erlebt und gestaltet werden können. Hier geht es um soziale Kompetenz, Kennenlernen der eigenen Fähig- und Fertigkeiten und um sinnvolle Freizeitgestaltung. Hierzu ist es wichtig, dass die gebundene Ganztagsschule ein Teil der Schulfamilie ist und sich rhythmisiert in den Schulalltag einfügt.

Was wir anbieten

Die Unterstützung und Begleitung der Schülerinnen und Schüler im Rahmen der Deutschklasse lässt sich in folgende Schwerpunkte untergliedern:

  • Niederschwellige Beratungsangebote für Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern, in bestimmten Lebensphasen
  • Krisenintervention in Zusammenarbeit mit der Schule
    Intensive Deutschförderung (Übungs-, Differenzierungs- und Vertiefungsstunden)
  • mehr Lernzeit und individuelle Förderung für Schülerinnen und Schüler mit Lerndefiziten bzw. besonderen Begabungen
  • Angebote zur Stärkung der physischen, psychischen und sozialen Ressourcen
  • Projekte zur Selbstbemächtigung und zum sozialen Lernen z.B. Gewaltprävention, Problemlösetraining, Emotionsregulationstraining, Freizeitgestaltung in Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen der Jugendsozialarbeit an Schulen (soweit vorhanden)
  • Geschlechtsspezifische, zielgruppenorientiere Projekte
  • Berufsorientierung bzw. Unterstützung beim Übergang in andere Schulen/Beruf
  • Interkulturelles Lernen, sprachliche Integration, Kennenlernen der unterschiedlichen Kulturen, gegenseitige Toleranz und Akzeptanz sowie weitergehendes Verständnis im Umgang mit den Mitschülerinnen und Mitschülern
Wie wir ausgestattet sind

Wir können auf die Einrichtungen der Schule zurückgreifen. Dies betrifft insbesondere die räumliche Situation durch unterschiedliche Klassenzimmer aber auch deren Ausstattung mit interaktiven und multimedialen Tafeln.

Mit wem oder was wir kooperieren

Schule, Eltern, Sachaufwandsträger, Akteure des Sozialraums, etc.

Wer uns fördert und unterstützt

ESF und Sachaufwandsträger

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