Wer hier arbeitet und wer für was zuständig ist

Während der Kernzeit arbeiten im Gruppendienst vier Fachkräfte unterschiedlicher Professionen, die für die Tätigkeit persönlich sowie fachlich geeignet sind – darunter auch die Leitung der Einrichtung. Die Randzeiten werden noch von zwei Kollegen abgedeckt.

Leitung der Kindertageseinrichtung:
Nadine Gosa
E-Mail: nadine.gosa@jh-obb.de

Nadine Gosa verantwortet die fachliche, personelle, wirtschaftliche und personelle Leitung der Einrichtung.

Wann wir geöffnet haben und wann Sie uns erreichen können

Unsere Einrichtung ist von Montag – Freitag von 8:00 – 14:00 Uhr geöffnet. Während der Öffnungszeiten sind wir telefonisch erreichbar. Sollten wir nicht erreichbar sein, so können Sie uns gerne eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter hinterlassen oder eine E-Mail senden.

Anmeldungen finden jedes Frühjahr gemäß den Informationen der Stadt Bad Aibling statt. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, sollte im Verlauf des Kindergartenjahres noch ein Platz frei werden, Kinder auch während des laufenden Kitajahres aufzunehmen. Im Jahr haben wir 30 Schließtage. Die jährlichen Schließtage werden zu Beginn des Kindergartenjahres im September bekannt gegeben und veröffentlicht.

Warum es uns gibt

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie der gesellschaftliche Wunsch nach vorschulischer Bildung und Integration erfordern ein familienergänzendes Bildungs- und Betreuungsangebot. In genau diesem gesellschaftlichen Spannungsfeld bietet der Waldkindergarten „Wurzelburg“ eine naturnahe Lösung.

Seit August 2013 haben Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr einen Rechtsanspruch auf frühkindliche Förderung in einer Tageseinrichtung oder Kindertagespflege (§ 24 Abs. 2 Satz 1 SGB VIII; Art. 1 Nr. 7 Kinderförderungsgesetz – KiföG).

Grundlage unserer Arbeit bilden das „Bayerische Kinderbildungs- und Betreuungsgesetz“ (BayKiBiG), seine Ausführungsverordnung (AVBayKiBiG), das achte Sozialgesetzbuch (SGB VIII) sowie das Bundeskinderschutzgesetz (BkiSchG). In der AVBayKiBiG sind die für alle staatlich geförderten Kindertageseinrichtungen verbindlichen Bildungs- und Erziehungsziele festgelegt.

Nach dem BayKiBiG definieren sich Kindertageseinrichtungen als familienergänzende und -unterstützende Einrichtungen mit einem Erziehungs-, Bildungs- und Betreuungsauftrag. Die Eltern werden in ihren Erziehungsaufgaben vom pädagogischen Personal begleitet, unterstützt und entlastet.

Jedes Kind hat gemäß § 22 Abs. 3 SGB VIII ein Recht auf Entwicklungsförderung zu einer selbständigen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit.

Unsere Kindertagesstätten bieten und gewährleisten jedem Kind vielfältige und entwicklungsadäquate Bildungs- und Erfahrungsmöglichkeiten. Entwicklungsrisiken begegnen wir frühzeitig und unterstützen Kinder bei ihrer sozialen Integration.

Für wen wir da sind
  • für Kinder im Alter von drei Jahren bis zur Einschulung, unabhängig von Nationalität, Religion und Geschlecht
  • für Kinder, die vom Schulbesuch zurückgestellt wurden
  • selbstverständlich sind wir auch Ansprechpartner/-innen für Eltern im Rahmen der Erziehungspartnerschaft

Ausschlusskriterien für den Besuch unserer Einrichtung können besondere personelle Gegebenheiten oder auch ein nicht leistbarer Pflege- und Förderungsbedarf bzw. die Notwendigkeit, gesonderter räumlicher Voraussetzungen aufgrund einer Beeinträchtigung des jungen Menschen, sein.

Was wir erreichen wollen
  • Unser Leitmotiv „KIND SEIN – entdecken, erfahren, erleben“ bedeutet: In unseren Kindertagesstätten stehen die Kinder im Mittelpunkt!
  • Stärkung der Basiskompetenzen des Kindes
  • Entwicklung und Stärkung einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit des Kindes
  • Bildung, Betreuung und Versorgung im Hinblick auf die soziale, emotionale, körperliche und geistige Entwicklung des Kindes
  • Vorbereitung auf Kindergarten und Schule
  • Sicherung und Sicherstellung des Kindeswohls
  • Unterstützung der Personensorgeberechtigten hinsichtlich der Vereinbarkeit ihrer Erwerbstätigkeit / Bildungsmaßnahmen etc. und ihrer Familie
  • Unterstützung bildungsferner Haushalte bei Bildung, Betreuung und ihrer Integration
Was wir anbieten
  • Liebevolle und wertebezogene Betreuung der Kinder
  • Förderung der Bildungsbereiche mit entsprechenden Basiskompetenzen
  • geregelte Tagesstruktur mit vielfältigen Bildungsangeboten, Zeit zum Entdecken, Forschen und Freispiel
  • Mitsprache und Mitgestaltung im Sinn von Partizipation und Ko-Konstruktion
  • Erziehungspartnerschaft im regelmäßigen Austausch mit den Eltern
  • ein multiprofessionelles Team
  • Zusammenarbeit mit einem trägerinternen Fachdienst (HPA)
  • Qualitätsmanagement
  • individuelle(r) Kitaschwerpunkt(e)

Die Angebote erfolgen in verschiedenen Strukturen:

  • Eine Kindergartengruppe mit 25 Kindern

Die detaillierte Angebotsbeschreibung können Sie unserer Konzeption entnehmen.

Wie wir ausgestattet sind

Wir sind ansässig auf einem Grundstück an der Ghersburgstraße, an welchen sich an die Wiese ein kleines Wäldchen angliedert. Wir haben einen Container als Lagerraum zur Verfügung, in dem auch eine Komposttoilette zu finden ist. Bei gesundheitsgefährdenden Wetterlagen / Bedingungen (siehe Konzeption) verbringen wir die Zeit in einem Schutzraum, der an das Bildungshaus in Mietraching angegliedert ist. Für die schnelle Rückzugsmöglichkeit besitzen wir ein Tarp, das wir eigens dafür aufgespannt haben.

Was wir erreicht haben

In unserer Arbeit ist Erfolg nur bedingt messbar und dennoch ist es nicht unmöglich. Unter Beachtung der individuellen Bedarfe der Kinder und ihrer Familien evaluieren wir unsere pädagogische Arbeit und überprüfen sie auf ihre Wirkung. Deshalb werten wir Daten aus und gestalten unter Berücksichtigung aller relevanten Fakten unsere Arbeit neu. Ziel dabei ist es, das, was wir tun, noch besser zu machen.

Mit wem oder was wir kooperieren

Unsere Kindertageseinrichtung steht im regen Kontakt zu den anderen umliegenden Einrichtungen, der Grundschule und dem Sonderpädagogischen Förderzentrum.
Bei Bedarf nach individueller Förderung nehmen wir „mobile Hilfe“ von Heilpädagoginnen in Anspruch – ebenso arbeiten wir mit der Frühförderstelle zusammen.
Weitere Stellen, mit denen wir nach Bedarf zusammenarbeiten sind:

  • die Erziehungsberatung,
  • die SVE (schulvorbereitende Einrichtung),
  • Logopäden,
  • Ergotherapeuten,
  • Hippotherapeuten (Reittherapie),
  • Musiktherapeuten,
  • dem Jugendamt,
  • der Polizei,
  • und den Kinderärzten.

Im Rahmen unserer Praxisanleitung für Praktikant/innen sehen wir die Kooperation mit den Fachakademien für Sozialpädagogik, den allgemeinen Schulen und der Fachoberschule für notwendig. Unserer besonderen räumlichen Anforderung entsprechend arbeiten wir auch mit dem zuständigen Förster, dem Jäger, dem städt. Bauhof und weiteren Fachkräften im natur- und landschaftspflegerischen Bereich zusammen.

Scroll to Top