Diakonie – Jugendhilfe Oberbayern eröffnet 1000. KiTa in München in freier Trägerschaft

Die Jugendhilfe Oberbayern der Diakonie Rosenheim eröffnete im Januar 2021 das Haus für Kinder Oberföhring als 1000. KiTa in freier Trägerschaft. Das Haus für Kinder Oberföhring mit 36 Krippen- und 75 Kindergartenplätzen ist in mehrerlei Hinsicht ein Rekord, da es die 25. Kindertageseinrichtung der Diakonie – Jugendhilfe Oberbayern in München und die 50. KiTa der Diakonie Rosenheim ist.

Dieser Rekord wird gefeiert! Frau Dietl, zweite Bürgermeisterin der Landeshauptstadt München, besuchte uns gemeinsam mit einer Delegation und überreichte Alexandra Bengel, der KiTa-Leitung, im Rahmen einer Pressekonferenz feierlich den Schlüssel zur 1000. KiTa in freier Trägerschaft. Auch Stadtschulrat Florian Kraus und Dr. Susanne Herrmann, Leitung des Geschäftsbereichs KiTa der Stadt, überbrachten ihre Glückwünsche persönlich. Dr. Andreas Dexheimer, Vorstandssprecher der Diakonie Rosenheim, Ulrike Stehle, Leitung der Diakonie – Jugendhilfe Oberbayern, sowie Otto Knauer, Geschäftsbereichsleiter in der Kindertagesbetreuung, nahmen gemeinsam mit dem Team und den Kindern die Glückwünsche entgegen.

Bürgermeisterin Verena Dietl kündigte an, dass München weiterhin den Ausbau von Kita-Plätzen fördern will. Die Bürgermeisterin begrüßte die „gute Partnerschaft mit den freien und sonstigen Trägern, sie ist eine tragende Säule im städtischen Konzept zur Versorgung der Stadt mit Plätzen zur Kindertagesbetreuung.“

Stadtschulrat Florian Kraus legte den Fokus auf die Qualitätssicherung in der Pädagogik: „Wir haben gemeinsam mit den freigemeinnützigen und sonstigen Kita-Trägern ein Bündnis für Qualität geschmiedet. In Facharbeitskreisen tauschen wir uns regelmäßig aus und legen gemeinsam pädagogische Qualitätsstandards fest.“ Das Wohl aller Münchner Kinder sei das gemeinsame Anliegen aller Beteiligten.

Dr. Andreas Dexheimer bedankte sich in seinem Statement für die gelungene Kooperation der Landeshauptstadt München und der Freien Träger, wie sie sich auch im diesem Haus für Kinder im Prinz-Eugen-Park, einem neuen Quartier in München, zeigt. Sein Dank ging auch an die (Sozial-)Politik der Stadt München, an den Stadtrat, den Bezirksausschuss, an das Referat für Bildung und Sport und andere Verwaltungen sowie an die Architekten.

„Das Betriebsträgermodell mitsamt der Münchner Förderformel bildet ein deutschlandweit einzigartiges System der kommunalen Förderung von Kindertagesstätten. Die Vereinbarkeit von Familie und Berufstätigkeit muss weiterhin gefördert werden, zudem benötigen wir KiTas aufgrund der Notwendigkeit der frühkindlichen Bildung“, führte Dexheimer aus. Der trägereigene heilpädagogische Fachdienst leiste hier wertvolle Mithilfe. Ein Wermutstropfen sei jedoch noch vorhanden – der Fachkräftemangel belaste die Kindertagesstätten, gutes Personal sei bisweilen schwierig zu akquirieren. „Dies liegt insbesondere auch am Mangel der bezahlbaren Wohnräume in München“, so Dexheimer.

Das Haus für Kinder Oberföhring bietet 111 Kindern im Krippen- und Kindergartenalter Bildung und Betreuung nach dem Motto „KIND SEIN – entdecken, erfahren, erleben“ an. Dafür stellte die Stadt München nicht nur eine sehr große Immobilie mit Garten und Parkblick, sondern auch ein großzügiges Erstausstattungsbudget von über 300.000 Euro zur Verfügung. Die Kinder und pädagogischen Mitarbeitenden sollen von diesen Freiheiten auch profitieren. Darum haben die Gruppen eigene Budgets für Spielzeug und andere pädagogische Materialien, die im Rahmen der Erstausstattung angeschafft wurden.

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