Ringen um mehr Platz für Obdachlose

Die Lage in den Rosenheimer Obdachlosenunterkünften ist angespannt – sowohl für die Bewohner/-innen, als auch für die Mitarbeitenden!
Die Betten in der Herberge in der Königsseestraße, die von der Diakonie – Soziale Dienste Oberbayern betrieben wird, seien inzwischen dauerhaft belegt. Viele der Gäste litten zudem unter psychischen Erkrankungen oder Suchterkrankungen, was ihr Verhalten oft unberechenbar mache, weiß Sozialpädagogin Lilo Lüling, die seit April 2020 den Bereich der Wohnungsnotfallhilfe bei der Diakonie Rosenheim leitet.

Über die Situation in den Obdachlosenunterkünften, die massiven Platz- und Personalprobleme dort sowie über angestrebte Sicherheitsmaßnahmen, um Mitarbeitende und Bewohner/-innen besser zu schützen – und über die Frage der Maßnahmenfinanzierung – berichtete das „Oberbayerische Volksblatt“ (OVB) am 3. November 2023 in seiner Printausgabe (Artikel oben).

Wie wichtig solche Sicherheitsmaßnahmen sind und wie dringend sie benötigt werden, zeigt der Fall eines 39-Jährigen Wohnungslosen, der in einer Obdachlosenunterkunft der Diakonie Rosenheim untergebracht war und der in der Unterkunft einen Mitbewohner angriff, im Büro eine Mitarbeiterin des Trägers bedrohte und trotz Hausverbots in der Einrichtung randalierte. Über den Fall berichtete ebenfalls das „Oberbayerische Volksblatt“ einige Tage später in seiner Printausgabe am 9. November 2023 (Artikel unten).

KomMa
Autor: KomMa

Kommunikation und Marketing der Diakonie Rosenheim

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