Mangelnder sozialer Kontakt – Angststörungen und Depressionen bei jungen Menschen

Die freien Träger der Münchner Jugendhilfe fordern in einem gemeinsamen Positionspapier, die Kontaktbeschränkung auf zwei Haushalte für Kinder und Jugendliche aufzuheben und jungen Menschen vor allem im Freien wieder soziale Kontakte, ggf. zumindest für fünf Personen, zu ermöglichen. So soll weiteren Entwicklungsschädigungen vorgebeugt werden.

Dr. Andreas Dexheimer, Vorstand der Diakonie Rosenheim, weist darauf hin, „dass Kinder Kinder brauchen und bei längerdauerndem Verlust des Umgangs mit Gleichaltrigen die seelische Gesundheit der jungen Menschen leidet. Dadurch ist ihre Teilhabe am Leben in der Gesellschaft gefährdet.“

Unsere jungen Menschen brauchen Erwachsene, die ihre besonderen Bedarfe und Nöte verstehen – und sich für sie einsetzen.

Quelle:  Süddeutsche Zeitung

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