Podiumsdiskussion zu Konsequenzen für die Jugendhilfe angesichts der Corona-Folgen in Landshut

Am Dienstag, 8. Februar 2022, fand in Landshut eine Podiumsdiskussion zum Thema „Konsequenzen für die Jugendhilfe angesichts der Corona-Folgen“ statt, an der neben Regionalpolitikerinnen und -politikern unter anderem auch Sabine Herrmann, Geschäftsbereichsleiterin in der „Jugendhilfe Oberbayern“ der Diakonie Rosenheim, als Fachexpertin teilnahm. Zu der zweistündigen Veranstaltung hatte der „Runde Tisch Jugendhilfe für Stadt und Landkreis Landshut“ eingeladen.

Ziel der Diskussionsrunde, die um 19 Uhr begann, war es, Kindern und Jugendlichen eine Stimme zu geben und die Frage zu erörtern, was junge Menschen in Krisenzeiten wie diesen – und darüber hinaus – brauchen. Denn auch „wir brauchen junge Menschen als Akteurinnen und Akteure der Zukunft“, wie es Prof. Dr. Mechthild Wolff, Studiengangsleiterin „Soziale Arbeit, Kinder- und Jugendhilfe“, in einem Interview mit „Niederbayern TV Landshut“ am Rande der Veranstaltung formulierte.

In dem fachlichen Austausch kristallisierten sich vor allem drei Themen heraus, die von den Diskussionsteilnehmenden in Zukunft angegangen werden sollen: So wurde gefordert, dass junge Menschen die Schule wieder als einen Ort des sozialen Austauschs erleben dürfen sollten. Außerdem sollen die Rahmenbedingungen in stationären Einrichtungen verbessert werden. Ein dritter wichtiger Punkt, der gerade während der Pandemie deutlich wurde, ist die eher überschaubare digitale Ausstattung vieler Jugendhilfeeinrichtungen. Auch hier sei der Nachholbedarf groß.

Den Fernsehbeitrag von „Niederbayern TV Landshut“ von der Podiumsdiskussion finden Sie hier.

KomMa
Autor: KomMa

Kommunikation und Marketing der Diakonie Rosenheim

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