Erst das Visum, dann der Hortplatz

Für viele berufstätige Eltern stellt es ein großes Problem dar, wenn ihre Kinder nach dem Ende des Grundschulunterrichts nicht weiter für ein paar Stunden täglich extern betreut werden können. So geht es auch den 27 Elternpaaren, die um den bereits zugesagten Hortplatz ihrer Kinder im „Hort am Sportpark“ in Unterhaching zum Beginn des nächsten Schuljahres fürchten müssen. Der Grund: Die drei bosnischen pädagogischen Fachkräfte, die zum Beginn des Schuljahres 2022/23 angeworben worden waren, können voraussichtlich frühestens im November 2022 nach Deutschland kommen, weil sie bisher noch kein gültiges Visum erhalten haben.

Auch Melanie Elsner, Leiterin der Einrichtung, die zur „Jugendhilfe Oberbayern“ der Diakonie Rosenheim gehört, kann das Verfahren leider nicht beschleunigen, bedauert die Verzögerung jedoch sehr. Die Verträge mit den Eltern seien bereits unterschrieben und auch mit den Fachkräften aus Bosnien sei eigentlich alles geklärt gewesen – doch nun die Hiobsbotschaft!

Am 12. August 2022 berichtete die „Süddeutsche Zeitung“ über den Fall, in den sich inzwischen auch die Gemeinde und das Landratsamt eingeschaltet haben – bislang allerdings leider ohne nennenswerten Erfolg.
Den kompletten SZ-Beitrag und die vollständige Fallgeschichte lesen Sie hier.

KomMa
Autor: KomMa

Kommunikation und Marketing der Diakonie Rosenheim

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